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Würde, allen Verdruß,den ihr gehabt, um der schnöden Schönheit einesFrauenzimmers willen zugezogen.
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Ha ! Wrr waren, mein Vater ! ich und ihr, unsers hohen Standesungeachtet, Menschen, und haben die dem menschlichen Geschlechte an-klebende Schwachheiten gar mercklich spühren laßen. Daher hat auchdie Welt Anlaß genommen zu sagen, wir hätten durch unser Beginnen,nemlich ihr durch eure Cronen-Sucht, und ich durch meine Liebe zu einemFrauenzimmer, welcher meine rechtmäßige Gemahlin dezr Platz in mei-nem Bette mit allem Fug streitig machen können, es als eine Straft desHimmels auf unser Haus gezogen, daß solches aussterbcn müssen, unge-achtet von euch zehen, und von mir zwey rechtmäßige Kinder gezeugetworden. Ist nun solches eine himmlische Straft,müssen wir uns solchesgefallen lassen und sprechen: Die Straf wir wohl verdienet hair.Allein es ist noch die Frage, ob es nicht eben so mit unserm Geschlechte ge-gangen wäre, falls wir auch solche Prinhen gewesen seyn möchten, dieweder nach Cronen gestrebet, noch bey fremden Frauenzimmer verboteneFrüchte genaschet hätten. Denn allen Reichen, Fürstenthümern undHerrschafften,ia so gar xrivatàMiien,ist ihr gewisser Lrà ?ei iocin8gesetzet, der sich, wofern« er abgelauffen ist und seine Zeit erreichet hat, garselten, weder durch gewaltsame noch ersinnliche Staatsmittel weiteraufhalten lässet. Es haben derohalbm diejenigen recht gethan, welchedie Historie eines Reichs oder hohen Hauses beschrieben, wann sie solchesin vier Stücke, und zwar nach seiner Kindheit, da es angefangen zu blü-hen, nach seinem Jünglings'-Stand, da esfortgewachsen,nach feinemmännlichen Altsr, da es in vollem Flor und Kräfften gestanden,und dannnach seinem hohen Alter, da es wieder von Kräfften gekommen, auch end-lich,wie ein alter Greif, gar verfallen, eingetheilet. Wir wollen es dem-nach dahin gestellet seyn lassen, und nicht weiter nachgrübeln woss.r esrühre, daß unser Stamm verlöschen müssen ; dargegen aber einander un-sere Historie erzehlen. Denn ob ich gleich, werthester Vater! euer Sohn-in, und also gar wohl zu vermuthen, daß ich mich auf der Welt um eureLeben und Schicksahl, nicht unbekümmert gekästen, som .rn desfallssehr genaue Erkundigung eingezogen haben werde, soll es mir dennochzum grösten Vergnügen gereichen, eure Historie aus cur m ugen. u Mun-de anzuhören, und in derMeinigendörfftet ihr vielleicht Dinge verneh-men,