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O dieser Wunsch ist euch gar nicht zu verargen, wann man bedru-cket, daß ihr als ein Pabstredet. Ich meines Orts aber wünsche, daßdie Vereinigung zum Stande kommen möge,wann sie anders, lW. wahr-hafflig und ohne Abgang der Himmlischen Wahrheit zur Verherrli-chung des Namens GOttes, zum Wachsthum seiner Kirche, und Be-förderung seiner Ehre gereichet. Lllour , spprenäre guelgaes surrn nou-velles
wl'ett. An dem letzten Tag des verwichenen r6rl. Jahres , alsam Heil. Abend des Neuen Jahres, oder der Beschneidung CHristi sind,zur Vesper - Zeit alihie, gar viele Andachten gepflogen, und unter an-dern in der Kirche des Käyserlichen kàt-. Hauses derer Jesuiter amHof, in Gegenwart Jhro Majestät der verwittidten Käysm'n àsûa,umcr Trompeten - und Paucken - Schall, der àbrolì«nische Lob-Ge-sang angestimmet worden, GOrt vor ein glücklich zurücke gelegtes Jahrzu dancken, welche Andacht allda die lehtoerstsrbene glorwürdigste Käy-serin tèl-ono-a viele Jahre hindurch gepflogen, eine hochadeliche vsmsaber nunmehro auf ewig gcstifftct. Am Neuen - Jahrs, Tage dieses1722. Jahres wurden die gewöhnlichen Glückwünschungen bey Hofsabgeleget, und in dem abgewichenen 1721. Jahre sind sowohl in dieserStadt, als in denen herumliegenden Vorstädten, 6492. Personen ge-storben, 4104. Kinder aber dargegen getauffet worden, dergestalt, daß2286. Personen mehr aus der Welt hieselbst gegangen, als darein gekom-men sind.
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Die Weynacht-und Neu-Jahrs-Zeit, ist in dergantzen Christen-heit etwas gar KngcMhmcs und erfti uliches, theils weil man sich der Ge-burtbundBcschneidung JEsuCHristi, samt der davon cle, ereilendenErlösung des menschlichen Geschlechts, auf eine ganh besondere undsolel!lic Weise erinnert, theils weil man si ch untereinander zu rcg-brenund zu bcschcncken pfleget, theils aber dcrcr vielen gewöhnlichen Glück-wünschungen wegen, welcher^-pro cè von dcnen Leuten abgestattet wer-ben, wobey sich ein zeder hertzlich erfreuet, daß wiederum ein Jahr zu-rücke geleget, und ein neues angetreten wird. Der, so das alte Zahr
- gluck-