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meiner vorigen Hoheit gelangen könnte^ allein es pr-esentirte r sich mirlauter unüberwindliche Obàulg. Diejenigen m dem Erß-Stifft/ ssnoch einige ââw-, vor mich blicken liessen, wurden hart verfolget undverjag^, auch einigen, darunter sich ein Bürgermeister in Bonn befand,die Köpffe gar vor die Füsse gelcget. Ja ein àeiìâsscher Priester,Namens )oKànn-8dlorckulrus, der meinenFeinden zu besagten Bonn in dieHände fiel^sard mit gebundenen Händen und Füßen in den, Rhein-strohm gestMei ; wiewohl er, zu aller Menschen Verwunderung, an dasrändere Ufer schwamm, und also glücklich davon kam.
Gleichwie ich nicht viel baares Geld mit mir nach Holland brachte:-Also stände ich, in sehr wenig Zeit, mit leeren Händen daselbst, und sahemich gezwungen den Schmuck meiner ^Anss. verschon gröstentheils ge-wandert war , vollends anzugreiffen und zu versetzen. Da sonsten dasGelöste , welches meine vielen Köche, Bratenmeister und Küchcn-Knech«te, mit ihren Hack-Messern oder anderm Geräthe, in der Küche gema-chet, durch viele Gassen gehöret werden können, fieng es nunmehro angantzstille, in meiner Küche herzugehen. Ja auf dem Heerde befand sichdes Tags über kaum so viel Feuer, daß ein PaarHünergebraten werdenkunnten ; da doch ehemals, in meiner Ertz-Bifthöfflichen Herrlichkeit,vonftüheanbiß in die Macht, eine solche Flamme verhandelt gewesen, daßman einen gantzen Ochsen hatte braten können. In Summa alle meineHerrlichkeit war dahin, und SchmaKHans machte sich, bey mir, sowohlzum Küchen-als zum Keller-Meister, wannenhers ich sehr gerne sahe,wann mich jemand nebst meiner ^gnsre zu Gaste bat. Allein die Gaste-reyen waren zu derselben Zeit gar nicht sonderlich Aà in Holland, an con-traire alles sehr sparsam eingerichtet. Jedoch der Englische Graf von ncetter hielt täglich offene Tafel, die gemeiniglich mit lauter niedlichen Biß-gen besetzet gewesen : weswegen ich mich gar vielmals, auch ungebeten,dabey eingefunden.
Ich schriebe sehr fleißig an verschiedene?rore6Elsche Höfe, denenich meine Noth mit sehr beweglichen Worten klagte, auch zu verstehengab, daß ich wünjchce von ihnen einigen Beystand zu meiner gublìckenr zuerhalten ; welche Briefe folglich anders nichts als Bettel - Briefe gewe-sen , und ich kan nicht läugnen, seit dem Verlust meines Erß-Bistums,vonetwas anders als von Allmosen, mit meiner ^Zncre gelebet zu haben ; wiedann die Post- Tage, an denen ich Hoffnung hatte etwas zu erhalten,von mir allezeit sehnlichst,jamitäussecsterUngcdult,erwartttworden.
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