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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen Gregorio VII. Römischen Pabst, und Gebhardo, gewesenen Churfürsten und Ertz-Bischoffen zu Cölln, der sich in die schöne Mannsfelderin verliebet, und sich zu der Protestantischen Religion bekannt ... : worinnen beyder, in der Historie sehr berüchtigten, Männer Leben, Thaten und Fata ... enthalten ...
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656
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W ( 6s6 ) W

andern Person umsehen , die ebenfalls schöri/ und doch willig gewesen wä-re in den ^làell'en-Stand zu treten.

6LSNäkOdl8.

O Himmel ! ^5ns8 war die schönste unter allen, und es war mir da-mals , als sich mein Hertze im Leibe gegen sie entzündete, unmöglich siezu lassen/ soltees mich auch ein gantzes Königreich gekostet haben.

OkL 60 kId- 8 .

Ebendarum, weil ihr so blöde am Verstand gewesen, daß ihr eure/jZnss vor die Schönste unter allen, auch eine Werbs-Person höher alsein Erh-Bistum, oder gar als ein Königreich gehalten, seyd ihr unter diegrossen Gecken der Welt zu rechnen. Jedoch, wie gieng es weiter.

OL6ȈROV8.

Ich war nicht gesonnen die Catholische Religion in dem Ertz-StMZäntzlich zu unterdrücken, sondern nur vor die Nroànken das freye Lxsr-ettium iveiigioNis einzuführen, und nach meinem Todt solte das Capitalfreye Macht haben, nach seinem Willen, eine L eäion oder kokulsrionanzustellen: denn Anfangs kam es mir nicht in den Sinn, daß ich michrn dem Eeh - Snfft erblich machen wolte. ,

Als ich nun mit solchen meinen Anschlägen schwanger gieng, entstün-de in der Stadt Cölln ein gantz entsetzlich Lerm. Es waren nemlich dar-innen bereits sehr viele Bürger und Einwohner der lì-formìrcen Religionzugethan. Diese hielten aufmein heimliches Anstifften, ingleichen aufRaih des Grafens von Solms, und des Grassens von àemsr, durcheine suppiîcàn bey dem Rath dieser freyen Reichs-Stadt an, ihnendie freye Übung ihres Glaubens zu gestatten, mit Bezeugung und Erbie,ten, Laß sie dabey der Obrigkeit allen unterchäm'gen Gehorsam leisten wol-len, Allein der àgiàr ließ die Burger , so die 8 upp!icgrivn unterschrie-ben hatten, in den Thurm werssen. Weil aberglcichwohl die kìelormir-ten Burger und Einwohner noch nicht nachlassen wollen, sondern desSentags nach Mechtern, einem dem Grafen von ^lsvemzr zuständigenDsrff, zur Predigt sich verfügten, vorgebend, es hätte ja gemeldter GrafMacht und Recht, an gedachtem Ort einen Prediger zu bestellen, fleugder Rath an denen Bürgern das Hinausgehen mit Gewalt zu verwehren.Zu dem Ende Mden an einem Sonntag die Thore zugehalten, die Bäu-me