HZ c 6s>- )ZH
ken, und stelkete sich Felsen, hart gegen mich an; zumal weil sie schon indem Kloster Gerrisheim geistlich verlobt gewesen. Derohalben siel ichzu ihren Füssen und versprach mit theuren Worten sie zu ehelichen ; daich doch nicht sahe, wie eine Gemahlin, und der Besitz eines solchen Rö-misch, CacholsschenErtz-Bistum wie das Cöllmsche, beysammen stehenkönnte?
Ich fiel demnach aufdie Gedanà mich zu der prokànrsschen Re-ligion zu wenden, und zwar zu der andern Linie solcher Religion, welcheman die lìàm-tte zu heißen pfleget, in der Hoffnung dadurch eine starckeStütze an denen krocànren insgesamt, besonders aber an denen kelor-mikten Printzen und ?uàcen zu erlangen, wannenhers ich auch, unterder Hand, und ehe noch mein v-üem sich offenbahrete, trachtete, das Auf-nehmen derer ?rotänten, in dem Ertz-Slifft Cölln, aufalle Weise zu be,fördern. Mein Vorhaben war allerdings etwas gefährliches und schweh-res ; allein ich wolte ein vor allemal meiner schönen HZnes sowohhals dererkrevcnuL'n des Ertz-Stifftes, gemessen.
OkL 60 klv 8 .
îy , ey mein Sohn ! was vor ein thörichter Einfall ist dieses ge-wesen. Man findet ja die Ertz - Stiffter nicht alle Tage auf der Gassen,daß man sie, bloß eine einige Frauens-Person an seine Seite zu bekom-men , aufdas Spiel setzen könne. Ihr hättet euch, nach denen, in mei-nem Leben gehegten ttàipûs, oderals ein Welt-Kluger zu reden, bloßan àrrân hatten, keineswegs aber an eine Heyrath gedencken sollen.Denn es fehler ja keinem, der ein Ertz-Stifft besitzet, an Mitteln, eineoder mehr d/l-àà zu gewinnen, und sie reichlich zu versorgen; wobeyauch die Sache dermaßen heimlich gehalten werden kan, daß sehr we-nig Menschen etwas davon erfahren, nur die Oonlillenren ausgenommen,deren Mäuler man mit guten Kuppel-Peitzen ausfüttern und siopffenmuß.
' Aber, liebster Himmel! meine ^Znes wolte durchaus keinewerden, noch von einer Buhlcrey ausser der Ehe reden hören. Was sol-le ich dann thun?
Ihr hättet sie sollen zum Hencker gehen hcissen, und euch nach einerXttl. Lncr. Ttt t andern