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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen Gregorio VII. Römischen Pabst, und Gebhardo, gewesenen Churfürsten und Ertz-Bischoffen zu Cölln, der sich in die schöne Mannsfelderin verliebet, und sich zu der Protestantischen Religion bekannt ... : worinnen beyder, in der Historie sehr berüchtigten, Männer Leben, Thaten und Fata ... enthalten ...
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Gleichwie er nun 40. Tage im Grabe gelegen hatte : also. ist er auch4o.gantze§,Jahreem Bischofs gewesen, und bat zusammen , is. Jahregelebei; worüber sich niemand wundern wird, der da glaubet, daß erzweymal von denen Todren auferstand', n. Lctzlich starb er ^noi28. und zwar am áSonntagnachiriàris, eben als er das Evange-lium von dem Sohne der Wittwen zu Nà abgelesen halte.

DaßCHristusderHErrden Sohn einer Wittwen zu vondem Todt auferwecket, daran ist gar kein Zweiffel, weil uns dieHeil.Schrifft dessen versichert. Ob sich aber eben dieser auferweckte Jung,ling unter der Zahl derer Cöllnischen und Trierischen Bischsffe jemals be-funden ? desfalls dörffte von manchem ein stärkerer Beweiß, als eine der-gleichen blosse Erzehlung, gefordert werden. Jedoch ich wende mich wie-derum zu meiner Historie.

Man pflegt in dem gemeinem Sprichwort zu sagen : wer demTeufel glaubt, wird von ihm geäsfer und betrogen. Solchestrafbey mir wohl redlich ein. Denn der Himmel mag wissen, was dasvor ein Bildnißgewesen, welches ich in dem teuffelischen Crystallen desLcocen gesehen? oder er mag wohl gar ein von Menschen Händen gemach-tes ?orrrà einer schönen Frauens - Person hinein gestecket gehabt haben.Gleichwohl ward ich davon, wie schon gedacht, gantz àm>rt , bezaubertund eingenommen, wünschte folglich anders nichts, als diePerson selbst, in lebendiger Gestalt, ansichtig zu werden, und sie zu be-sitzen.

Waren nun meine Augen zuvor begierig gewesen nach schönenFrauenzimmer zu sehen : so wurden sie es nunmehro desto mehr, und trach-teten unaufhörlich das OnZmLi auszuspähen, dessen conuel-,ir jch in8eorem mehrerwehnten Oystall gesehen hatte. Da erblickete ich einst-mals ^Znecem. des Grafen Johann Georgens von Mannsfeld Tochter,bey einer gewissen Gelegenheit, und bildete mir gäntzlich/in, sie seyediejenige Person, die sich mir in dem Crystal prsckemiret hätte. Ja eskamen mir von Stund an alle andere Gesichter schöner Weibs-Bilderhäßlich vor, und kgnes war die einige, die mich, durch Gewährung ihrprGegen - Gunst, meiner närrischen eiìgàsts nach, auf derErden glücklichmachen kunme.

Allein meine Geliebte wüste ihre Persrn aus dermaßen wohl zu spie-len,