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daruni glaudr ich, daß es dir nach deiner Gnade, nicht nach meinen,,Wercken, gefallen, und noch gefalle, daß die, dir insonderheit anbe»»fohlene Christliche Gemeinde mir gchorsame, und miran deiner Slel-,,le absonderlich anvertrauet, und nach deiner Gnade von GOtt Ge-„malt ertheilet worden, zu binden und zu lösen, im Himmel und auf Er-,,den. Auf diese Zuversicht verlasse ich mich nun, und demnach, zur,,Ehre und Schuh der Kirche, anstatt des allmächtigen GOttes des Va-»ters,Sohnes undHeiligenGeistes,durch deineMacht undAnsehen,wider-»spreche ich König Heinrichen, dem Sohne Käyser Heinrichs, aller seiner»Regierung im Teutschen und Italiänischen Reiche, weil er sich durch um,,erhörten Stoltz wider die Kirche aufgelehnet, und zchle alle Christen von»der Pflicht, womit sie ihm zugethan sind, und noch zugethan werden, le-»Lig und loß, und verbiete, daß ihm niemand, als einem König, dienen»solle. Denn es ist billig, daß wer deiner Kirchen Ehre zu schwächen sich»befleißiget, selber die Ehre verliehre, welche er zu haben scheinet. Und»weiler als ein Christ zu gehorsamen unterlassen, auch sich nicht wieder»zum HErrn gewendet hat, den er verlassen,indem er mit vielen Verbann-»ton Gemeinschafft gepflogen, und viel Unrecht begangen, meine Ver-,,mahnungen, die ich, zu seiner Wohlfarch, an ihn Lassen abgehen,besten»du selbst Zeuge bist, in Wind geschlagen, und sich also von der Kirche »die er zu trennen gesuchct,abgesondert. Also belege ich denselben, an bei-»ner statt, müdem Banne des Fluches, und verbanne ihn, in dem Ver-„trauen aufdich, damit alle Vöicker erfahren und erkennen müssen, daß du,,seyest berrus, und daß der lebendige GOttes - Sohn auf diesen Festen sei-,,ne Kirche gebauet habe, welche auch der Höllen-Pforten nicht überwäl-tigen sollen.
Ich erstaune recht über euer Verfahren gegen den Kavser, und inson-derheit, daß ihr euch dabey so gar gleißnerischer und heuchlerischer Wortebedienet, da ihr nemIich Petrum, die Heil. Jungfrau Maria und Pent-ium, zu Zeugen «muffen mögen, als hättet ihr den Päbstlichen Stuhlwider euren Willen betreten müssen, und doch aller Welt das Wider-spiel bekannt gewesen. ^Das heisst ja recht mit heiligen Worten gespie-let, und das Gewissen gäntziich aus die Seite gesctztt.
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Ha! mein Sohn! Ein Pabst, der alles, was er thut, redet und
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