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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen Gregorio VII. Römischen Pabst, und Gebhardo, gewesenen Churfürsten und Ertz-Bischoffen zu Cölln, der sich in die schöne Mannsfelderin verliebet, und sich zu der Protestantischen Religion bekannt ... : worinnen beyder, in der Historie sehr berüchtigten, Männer Leben, Thaten und Fata ... enthalten ...
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run das ganye Welt-Regiment. T refer Ursachen wegen ha-b.n, der go< seligste Räystr, die Bisch äffe, der Rath und dasL'wrstiiche T>o!ck davor gehalten, Hilde brand müste abgesetzetwerden, weil er ihnen nicht gefallet, und man die Schafe kei-nem LVolfs anvertrauen dörffe.

Solchen Schluß bekrafftigten theils Bischöffe mit einem Eyde,theils aber unterschrieben ihn unbeschwohren, und ààirten insgesamt.

Laß sie mir von Stund an allen Gehorsam aufgekündiget haben , auchmich nimmermehr einen rechten Pabst nennen, noch davor halten wollen.

Mitlerweite, da dieses pâte , hielte ich einen andern S^noäum zuRsm, welchem nc>. Bischöffe beywohneten, so ich allerseits, entwederdurch Geschenckeoder Liebkosungen, gewonnen undauf meine Seirege-bracht hatte. Indem wir nun noch cläbsritten, fand sich eine Gesandt- Dschafft von dem äynoäo des Käysers zu Worms ein, die mich, in dergan-tzen Versammlung, mit diesen Worten anredete: Unser Herr, derRäyser,bestehlet euch, daß ihr den Apostolischen Stuhl solletsichren lasten, und an dieser heiligen Stelle andere nicht län-ger hindern.

Über ein dergleichen Compkimem geriethe ich in den grösten Zornund Wuth,und ließ vors erste diese kühncGesandtschaffl abermals,wie dievorige, auf das schmählichste ritten. Hernach beschuldigte ich denKäyser allerhand Laster, that denselben in den Bann, und àlvírte zu-gleich alle seine Unterthanen und Stände, von Eyd und Pflicht, womitsie ihrem Herrn verwand waren, Die Worte des Bannes aber laute-ren also:

» Heiliger k-me! du Oberster derer Apostel! Wir bitten dich, net-,,gedeineOhren zu uns, und erhöre deinenDiener, den du von Jugend,,auf ernehret , und biß auf diesen Tag von der Hand derer Boßhafftigen»errettet hast, die mich, um meiner Treue willen gegen dich, angefeindet'»haben und noch anfeinden. Du bist mein Zeuge, und meine heilige'»Frau, die Mutter GOttes, wie auch dem.Brudsr, der heilige Pau-',lus, unter allen Heiligen, daß deine heilige Römische Kirche mich wi-eder meinen Willen, zu ihrem Regenten hervor gezogen, und ich habe>,cs nicht vor einen Raub gehalten, daß ich auf deinem Stuhl gestiegen'»bin, habe auch lieber mit Reisen mein Leben endigen, als mich an dei-'»ye Stelle, durch weltliche Ehre und Hochmuth,eindringen wollen. Und

darum