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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen Gregorio VII. Römischen Pabst, und Gebhardo, gewesenen Churfürsten und Ertz-Bischoffen zu Cölln, der sich in die schöne Mannsfelderin verliebet, und sich zu der Protestantischen Religion bekannt ... : worinnen beyder, in der Historie sehr berüchtigten, Männer Leben, Thaten und Fata ... enthalten ...
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639
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Der Käyser seiner Seits vermeinete demnach, es seye hohe Zeit,länger nicht an sich zu halten, sondern, das Rauche ebenfalls wider michherauszukehren. Er schrieb dannenhero, in der Absichte mich abzusetzen,emenäynoäum nach Worms aus, allwo sich auch, noch in diesem 1075.Jahre, die Bischöffe aus Teutschland, Franckreich und Italien, in ziem-licher Menge einfanden. Der Kävser brachte seine Klage wider michbey ihnen vor, und beschuldigte mich derer abscheuligsten Laster von derWelt; woraufein Schluß abgefasset ward, der also lautete:

Hildebrand, so steh 6rcZàmVil. nennet, ist der Erste ge-wesen, der ohne unsereEinwilligung, wider des Römischen,von GOtt geordneten Räysers Willen, wider die alte Ge-wohnheit, widerdreGeseye und Verordnungen, den päbst-lichen Stuhl, wsrnach er vormals schon lange gestrebet, ansich gerissen. Er ist ein entlauffener Mönch, verfälschet dieheiligeweißheir mit neuenLehren, zwinget die Heil. Schriffrnach seinem Vortheil, trennet die Einigkeit, verwirret alles,Geist-- und weltliches, Gött - und Menschliches, untereinan-der , und besudelt beydes. Er giebt denen teufelischen, dasist, derer ärgsten Feinde leichtfertigen und verfluchten Läste-rungen Gehör, und glaubet sie. Er ist selbst Zeuge, Richter,Rläger und Feind. Er trennet die Männer von ihren Wei-bern, und ziehet die Huren züchtigen Ehe-Lemen, Hurerey,Blut - Schande und Ehebruch dem keuschen Ehe-Leben vor.Er erreget den gemeinen Mann wider die Geistlichen, wieanch gegen die Bischöffe. Er giebt vor, es seye keiner recht-mäßrggerveyhet, der nicht von ihm das priesterthum erbet*telt, und von seinen Gold-Igeln erkaufst, bemühet steh auch,dem gemeinen Mann zu gefallen, und dessen Gunst zu erhal-ten, betreugt, himergehtund verführet ihn aber mit verstell-ter Heiligkeit. Erhandelten und mitweiber-Rath vonde-nen heiligsten Religions - Geheimnissen, Heber das Geseye desgrossen Gottes, daran er gebunden, auf, und bedient steh so-wohl des Räyser - als pabstuhms, wie die Tyrannen und Gö-tzen-Diener vormals zu thun pflegten. Er widerstrebet dergörrlichenMajestät,wider setzt steh dem allerchristlichstenRäy-fer, der von GOtt geordnet und gekröhnet worden, listig, be-wirbt steh unter dem Titel Christi, und dem Schaaf-Pely,Xbl.Lllrr. Rrr V um