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fen man einen Priester vvm Lande gesanglich daselbst eingebracht habe,der in feinem vollen priesterlichen Schmuck, in der Sacrifie» , einen Vio-mene zuvor, ehe er Messe lesen sollen, mit einem jungen Mädgenunkeu-sche Dinge vorgenommen, und darüber von dem Küster erwischet wor-den.
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Ey! Da ist kein Zweiffel dran, daß sich nicht unter der Priester-schafft und Geistlichkeit ein und anderer Bößwicht finden solle, der dasgethane Volum ver Keuschheit aus denen Augen setzet; allein er hat seinenLohn dahin.
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Das Vowm der Keuschheit, und das Vomm pLupsrr3k,'5,oder derArmm h, sind über einen Leisten geschlagen. Die armen cspuc-nel- undrrgvci8csner, barmbertzige Bruder in denen Hospitälern, und andereBettel - Orden, müssen wohl, das eine sowohl als das andere , nolens vo-ienZ beobachten. Allein wie es klinget, wann reiche Prälaten, Aebte,Priester w. täglich in dem großen Ubermaaß an öcUcaren Speisen undGrträncke, auch in vielen Umgang mit Frauenzimmer leben, die doch odli-xiret, das Vorum der Keuschheit sowohl, als der Armuth zu haken ? über-lasse ich eines jeden Urtheil; wir aber wollen nunmehro zu der Erzehlungunserer Historie schreiten.
Ich höre sehr gerne, daß ihr mich mit vilcurlen von dem VerbotLerPriester-Ehe nicht weiter Koràrâiren wollet, uyd will derohalbenmit meiner Historie den Anfang machen.
Meine Geburths-Stadt ist 8ienz. Viele haben mich zu einemZimmermanns, Sohn gemacher, auch vorgegeben, ob hätte ich in mei,ner Kindheit mit denen Hoitz - Spänen gespiele;, und solche dermaßen ar-tig geleget, daß man gar deutlich die Worte heraus bringen können : vo-mmabirur g tvigri 36 welches alsobald vor ein gutes Anzeichen ge-nommen worden sey.
Allein mein Vater war kemesweges em Zimmerman«, ob ich mirgleich grmuiiren würde, woferne ich eines Zimmermanns-Sohn gewesenwäre, und zwar darum, weilder ewige Sohn GOttes in denen Augender Welt ebenfalls vor einen Zimmermanns Sohns xaKren müssen.
Lonicius,