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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen Gregorio VII. Römischen Pabst, und Gebhardo, gewesenen Churfürsten und Ertz-Bischoffen zu Cölln, der sich in die schöne Mannsfelderin verliebet, und sich zu der Protestantischen Religion bekannt ... : worinnen beyder, in der Historie sehr berüchtigten, Männer Leben, Thaten und Fata ... enthalten ...
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Lonicius, GrafzuPestilien hingegen war der, so mich mit seiner Gemah-lin 8oan3 gezeuget hat. Man bestimmen mich schon in der Wiege zu ei-nem geistlichen Leben,und ich ward endlich ein Lenscl.àer Mönch, gelan-gete auch zu dem Posten eines Priors zu Liuià, und hernach zu der Stelleeines Abte zu St. Paul m Rom.

Aus allen Dingen, die ich that oder redete, leuchtete eine wundersa-me Klugheit Hervor,welches machte, daß mich der Römische Hof mit sehrgönnstigen Augen ansähe, und mich zu mancherley intriAUänren Verrich-tungen,undl^uncigiuren,in Temschland sowohl, alsin Franckreich undItalien, employée.

Gleichwie nun solche Dinge, wie man mir comnàirw, den Car-dinals- Hut fast unfehlbar nach sich zu ziehen pflegen: also wiederfuhrauch mir die Ehre, daß ich ein Kiembrum deöCardmals-^äßii wurde,und damals hieß ich DHäebranö. Dem Titel nach war ich Cardinalà-cki Diaconus zu 8. Claris; in Dominica, UNd coktinuirte nach wie vvr, Mei-ne Hände in alle schlimme, in alle schwehre, und in alle verwirrte Händelzu tauchen, daher esdannauchgekommen,daßman einen Argwohn aufmich geworffen, ob wärenzweyPäbste,nervlich ViLwrtl. ein Teutscher,mnd dann bilicàsîi. ein Savoyer, aufmeinAnstifften,mik Gisst verge-ben worden. Ja, wieder andere geriethen, gewisser Dinge wegen, aufdie Gedancken, ich mäste gar ein Zauberer seyn.

^Unter meinem àrecsllors »Pabst àxrnà n nahm ich mich allerHändelweitmehralserselbstan, wodurch ich mich in gantz ungemeine^ucoritätund Ansehen setzew. Als nun derselbe knno 107z. mit Todtabgieng, wüste ich die Sache dergestalt einzufädeln, daß man mich stattfeiner, sehr schleunig, auch wieder derer meisten Cardinäle Willen er-wehrte , und auf den Päbstlichen Thron erhub, also, daß diejenigen ebennicht so gar unrecht haben, welche sagen, ich habe mich eigenmächtigerWeise zum Pabst aufgeworffen.

Die Käystr prLrenältten zur selbigen Zeit, es solte kein Pabst ohneihr Wissen und Genehmhalrung erwehlet werden; wie dann auch be,kannt, daß Käyser plenàs m. ào 1046. nach Italien gegangen, unddrey, zur grästen Verwirrung der Christenheit gegeneinander erwehlt ge-wesene Päbste ab, t^lememem ii. aber statt ihrer eingesetzet, hiemechstvondenen Römern einen Eyd genommen, daß sie, ohne eines Teutschen Käy-Hrs Vorwiffen, führohin keinen Pabst erwehlen wollen.

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