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weltlichen Absicht ungeachtet , auch zugleich getrachtet, die Priester zu ver-mögen/ daß fie desto keuscher, reiniger und beilWr, wandeln, und eia-hergehen sollen.
Allein, mein Pabst! ihr selbst könnet euch, allen Nachrichten zuFolge, doch nicht rühmen, ein solcher Freund der Keuschheit gewesen zuseyn. Denn was machte die àkilà immerfort bey euch in eurem Ge-mach , und an eurer Seite, dergestalt, daß ihr ohne sie, und sie ohne euch,auch schon zu der Seit wann ein oder der andere von ihren Gemahlen nochgelebet, nicht leben können ?
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Hai meinSshn! Ich, und die àciMiLcr-ârten Staacs-a^n.ren mit einander, wann wir beysammen waren. Sie befaß den gantzenobern Theil von Italien, und ich hatte als» ihrer Freundschafft wider denKäyserhächstvonnöthen. Ja, was noch mehr, st trachtete ich durch diefreundlichen Liessen, welche ich der kàMlà bewiese, alle ihre Lände? zuerschnappen, und an den Römischen Stuhl zu bringen; wie siedann auch er, kavrur dessen ein Testament gemachet, und darin»nen den Römischen Stuhl zum Erben aller ihrer Lande einge-sthet hat; ob ich gleich damals schon längst gestorben gewesen bin,und zwar alles um derer grossen (äffen willen, welche sie von mir genossen. Die Zeiten haben freylich wiederum ein (àZ-inêm in Betrach-tung dieser Erbschafft gemachet. Allein der Päbstliche Stuhl ist dochnicht leer ausgegangen, und dessen krLcenllvn aufdas Parmesamsche undandere Lande mehr, rühren wircklich von dem Testament dieser reichenMarggräfin her.
Wann man ein Frauenzimmer bewegen will, daß es einem so schö-ne Lande vermachen solle, muß man wircklich etwas grosses und wichtiges' an sich haben. Euer Umgang mit der kàkílà aber, mem Pabst! warso beschaffen, daß der Cardinal làà selbst bekennen müssen, es steckeetwas verdächtiges darinnen. â
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Wäre der Marggräfin kàbilà Noth nach einem 6àn gewesen,hätte sie sich wohl einen jungen schönen Lavier darzu aussuchen können,
und