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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen Gregorio VII. Römischen Pabst, und Gebhardo, gewesenen Churfürsten und Ertz-Bischoffen zu Cölln, der sich in die schöne Mannsfelderin verliebet, und sich zu der Protestantischen Religion bekannt ... : worinnen beyder, in der Historie sehr berüchtigten, Männer Leben, Thaten und Fata ... enthalten ...
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621
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«§ ( 62! ) W

Ein vermeinter kcrruqemMachers Sohn Hörers, daß seinwahrer Varer ein Erg-Bischofs gewesen.

Zwey vermeinte Beurlers Töchter vernahmen, daßchreMutter sie mit einem Bischofsgezeuget hatte.

Drey vermeinte Verwalters Binder musien hören, es seyeder Abreiner vornehmen Abtey ihr Vater gewesen, und so fort.

Die Herren Pfarrer aber, welche ausserhalb denen Blö-stern leben, halten sich in ihren Birchspielen sonderlich wohl.Denn ein vermeinter Schusters, Sohn wolre wissen, wer seinwahrer Vater wäre? und einpsteng zur Antwort ; der k3le5, derdich geraufset hak.

Ein vermeinter Barbirers - Sohn fragte gleichfalls, wersein wahrer Varer sey? dem ward geantwortet: Dey kscer, sodich geraufset hat.

Ein ganges Dugenr vermeinte Beckers^-Binder erkun-digten sich nach der Gewißheit ihres Vaters wegen, und em-pfiengenzurAntwort: Der ksrer, welcher euch geraufset, hatsich auch die Mühe genommen euch alle zu verfertigen.

Nun ist zwar der geistliche Stand etwas gar vener 2 b!e§,nie-mand aber will, dem ungeachtet, auf diese weise gerne einesGeistlichen Sohn seyn, wannenhero es gar viele Klslcmuenlenin dem Reiche derer Todten gieber. Solche,sann denen Bin-dern, welche die Herren kscres heimlich mit ihren Böchinnenund Haushälterinnen gezeuget, tratenvor wenig Zeit zusam-men in ein eoMxîok» wider denienigen pabst, welcher denenPriestern am ersten die Eheverboten,und segrensichvor,den-selben auszusuchen, solchen aber hernach, im Fall sie ihn fin-den möchten, aufrausenderley rMmerundwege.zuaànriren.Sie fragten, wie dieser pabst hiesse? und erhielten zum Be-scheid, es seye LreZorius Vlk. Dershalben machte sich der gan-ge Hanf dieser Binder auf, und schwärmete weit und brerr indem Reiche derer Todren herum, immer nach 6regorio v u. fra-gende. Als die Priester , so zu der Zeit Lle^orü VII. geleber,die Ursache eines so grossen Aufruhrs erfuhren, gefetteten siesich auch zu demBchwarm. Denn besagter pabst hatte ihnendurch das Verbot der Ehe kein geringes^Heryeleid zugefüget,und manchem ehrlichen Manne ward damals sein Wei b und

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