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Tode aber alsdann das übrige zu gewartcn haben- C olches Versprechen machte
nnch ziemlich muthig, und ich, samt meiner (flotte, huben nun erst an,die süssenLiebes-Früchte, in rechter Veranüglichkeit zugemessen, nachdem wir sie ohne alleFurcht eknerndten kunnren. Niemals leuchtete die schone Morgen-Sonne in unsser Schlaff-Gemach, daß sie uns nicht, nach der genauesten Umarmung, in einandergeschrenckt-antraff, und der Mond zvhe keinmal mit seiner hellen Sternen-Wacheauf ,ohne uns ein Zeichen zu unsern heimlichen Licbes-Giegen zu geben.
Endlich / als mein Schwieger-Vater sein gethanes Versprechen erfüllet/ undmich mit guten Wechseln versehen,auch sonsten alles seine gewünschte Richtigkeit er-langet hatte,gicng der Ausbruch/unter einem starckcn Geleite,sowohl von Frantzc'st-schenalsEnglischen Herrcnund vswen/ vor sich, und wir fuhren, auf derlusiisgen Temse/ biß nach Oepikorö. Allda setzten wir uns auf ein schönes Schiffe,Las uns nach Franckreich überführen solte. Es war ein herrliches Mahl, dasmeinem Schwieger-Vater auf zwcytausend Thaler zu stehen kam, zubereitet / unddie Trompeten liessen sich, bey dem Gesundbeits-Trincken anmmhig hören ; diedonnernde» Stücke aber knalleten mit einem solchem artigen Diederschall darzwi-sehen, daß die Gemüther recht dadurch erfreuet wurden. Letzlich gienges, un-ter Vergiessung vieler Thränen, an ein völliges Scheiden. Unser Schiff schwun-gesich/aus dem Mund der Temse in die See,und richtete feinen Lauffnach derFran-tzo'sische Küste, die wir gleichwohl nicht erreichen konnten, biß wir zuvor einen har-ten Sturm, der uns abermals in Leib-und Lebens-Gefahr setzte, ausgestandenhatten. Als dieser vorbey / bestiegen wir das Land, das mir mein Leben gegeben,reisetcn vollends nach Paris, und haben theils allda, theils auf meinen Güthern/lange Zeit, ruhig und vergnügt miteinander gelebct/ wobey sich unsere Augen anKindern und Kindes-Kindern ergötzen können-
Ich gestehe, werthester Graf! daß eure Zufalle in mir mancherley Bewe-gungen erwecket haben. Euren Schwieger-Vater, den Grafen von verby, hätteich / aus Verbitterung / zerreißen wollen, wann ich ihn vor mir gehabt hätte/als ich hörete, wie unbarmhertzig er mit euch umgegangen. Allein, nach-dem ich vernahm/ daß er sich letzlich mit euch wahrhafftig versöhnet/ und seineTochter mit einer so-sitonsblen Aussteuer versehen/ bin auch ich wieder mitthm,sowohl als ihr, vollkommen zufrieden worden- Nun last uns gehen / werthesterGraf! und hören, was neues aus der Welt eingelauffen.
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Paris. Die Pest conklnmret / aller précaution ungeachtet, Processen zumachen, und es wird immer ein Ort nach dem andern/disseits derer gezogenenLinien, und angeordneten polkiruugen, iràíret. InHer-Stadt Avignon sind nunschon weit mehr als taufend Menschen dahin gestorben ; bey nahe eben so viel aberliegen wircklich an der bösen Seuche kranck darnieder In vielen benachtbartenOrten gehet es, nach Proportion ihrer Grösse, nicht besser; und ob zu Orange nochviele Menschen übrig seyn werden? stehet dahin, weil wir «unschön, in etlichenPost-Tagen / keine Briefe daher haben / und nur so viel wissen, daß die Thore