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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen der schönen Montbason, einer gebohrnen Hertzoglichen Fräulein in Franckreich, die sich nachhero an unterschiedene Printzen verheyratet gehabt, un dem Frantzösischen Grafen von Clermont : worinnen beyder Personen Leben und Fata enthalten ...
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rv6s, und fuhr nach der Stadt zurücke. Ich wolte mich ebenfalls nachdem Garthen begeben. Ein Bedienter aber, der aufdem Wege meinerwarten muste, gab mir Nachricht von der Zurück-Kehr beyder vsmen,wannenhero ich mich nach der Gräfin von r-leràa Behaussung wände,allwo man mir das vorgefallene alles erzehkete, auch nicht vergaß mir zusägen, welchermassen Rutland Zar hefftig auf mich geschmälet und ge-fchimpffet hätte. Ich gab hierauf zu erkennen, daßich gesonnen seye michzu rächen, und die Zunge des Nutlandsmit dem Degen in der Faust zubestraffen. Allein clisrlone bat, ichmöchte es nicht thun, weil ich, solchenFalls, sie unfehlbar verliehren müste; und sie besorgete ohne diß, es wür-de noch schwehr hergehen, ehe ich sie von ihrem Vater bekäme. Aufdie-st Worte versetzete ich so viel, daß wann ich nur ihrer Beständigkeit ge-wißwäre, alle Weit mich nicht verhindern sokte, sie in kurtzem zu besitzen.Esstellete sich noch eine andere Dame bey der Gräfin von »eràcl ein,wannenherv diese uns gantz alleine ließ, und sich mit der angekommenenvsme ineinander Zimmer begab. Weil ich nun von Natur ein wenigkühn gewesen, pwàte ich von der Gelegenheit, nahm mir mehr Freyheit,als ciiârîorre verhindern kunnte, erbeutete folglich viele Küsse von ihrenschönen Lippen und Brüsten. Sie beschwehrete sich zwar etliche malüber meine Verwegenheit. Allein weil sie gantz freundlich dabey aussä-he, merckte ich gar wohl, daß ihr das gethane Verbot nicht von HertzmZieng.

Endlich ließ ich, durch meinen Freund, den Prinhen von öeilezgrcke,und den Grafen von lààZ, beydem Grafen von Derby, um seineTochter, Anwerbung vor mich thun. Wiewohl sie brachten mir einenschlechten Bescheid zurücke. Denn der Grafvon Derby danckete zwarvor die Ehre, so ich hierinnen seinem Haufe erwiest, und er sprach, er wol-le wünschen ,,daß er mir willfahren könnte. Da aber c^rlone stm eini-ges Kind wäre, möchte er sie nicht gerne ausserhalb Landen, geschweigegar nach Franckreich verheyrathen. Wolke ich aber Dienste an demEnglischen Hofe suchen, meine Güther in Franckreich losschlagen, undmirdargegen anderein Engekandankauffen, könnte vielleicht noch Rathzur Heyrath zwischen mir und stinerTochrcr werden. Weil mir nun die-ses umg-ar vieler Ursachen willen unmöglich war zu thun, solches auch derGrafvon D^by selbst gar wohl wüste, verbot er seiner Tochter mit garnachdrücklichen Worten, allen Umgang und Unterredung, führohin, mitmirzu vermeiden. Jedoch wir kehreten uns an nichts, und OKsslolreließsich so gar bewegen, Laß sie mir eine nächtliche, bey sich in ihrem