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Mein sie gab ihm zum Bescheid, was Massen sie sich nicht verbunden er-achtete, ihm aller ihrer Angelegenheiten theilhafftig zu machen. -Daraufverließ er^die Fräulein im Zorn, und dräuete sich, an ihr sowohl als anmir, zu rächen- Weil dann cbaàrs ohne diß mit dem Eigensinn undwunderlichen Kopff des Rutlands nicht wohl zufrieden war, antwortetesie mir sehr verpflichtet ; ermahnete mich jedoch nochmals, ich möchte michum die àLâion ihres Vaters, und seinen conlens zu unserer-Heyrath be-werben.
Der Graf von Rutland bcschwehretesich indessen über die Fräuleincbsrloue bey ihrem Vater, dem Grafen von Detby. und gab sie an, alsob dieselbe mit mir meinem heimlichen Liebes-Verständniß lebete. -Hier-auf machte Derby seiner Tochter etliche Tage nacheinander ein saures Ge-sichte , das von vielen rauhen Lehren LccompLZnwet worden. Derohalbenwarffdie Fräulein vollends einen gewaltigen -Haß auf den Rmland, und,setzete sich vor ihm ihre ^Läion nimmermehr zuzuwenden. Sie wieseihn also ziemlich spitzig ab, da er ihr wieder aufwartete. Hievon redeteRutland überaus unbedachtsam gegen ihren Vater ; worauf sich die -Hey-raths-^ràren gântzlich zerschlugen, und der altt Derby sprach, er wolteseiner Tochter keinen Bräutigam aufdringen, bedeutete aber hiernechstOr3r!otten> sie solle sich nicht die geringste Rechnung aufmich machen, weilnoch Männer genug vor dieselbe in Engeland wären, und er nicht geson-nen sey , seine Güther einem Ausländer zuzuwenden. Wie sehr nun dieFräulein ebàne durch die Loßzehlung von dem jungen Grafen von Rut-land vergnüget wurde ; eben sosehr erschreckete dieselbe die letztere Ernäh-rung ihres Vaters, daß sie sichnemlich keine Gedancken aufmich zu ma-chen hätte. Denn die Fräulein hatte mir ihr Hertze schon dermaßen zuge-wand, daß sie es, ohne eine gewaltige Empfindlichkeit, nicht wieder zu-rücke nehmen kumtte.
Meine geliebteste Oiàtes stack immer bey der Gräfin vonDerr-lorä in einem Garthen. Allda fand ich mich auch öffters ein, und wirbeyde hatten hieselbst gute Gelegenheit von unserer Liebe zu reden. Sol-chen Ort unserer Zusammenkunfft svähete der Graf von Rutland aus,und kam einstmalsdahin als sich die Fräulein von Dsi-by.samt der Gräflnvon bieràâ, gantz alleine befanden, und wich erwarteten. Rutlandbeschuldigte châtrer, einer Wanckelmüthigkeit und Untreue; woraufdiese mit Verbitterung antwortete. Sie geriethen bereits gar scharst zu-sammen , da, zu allem Glücke, der Grafvon !4erà6 anlangete , und sieauseinander brachte. Das Frauenzimmer fttztte sich sodann in ihre à-