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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen der schönen Montbason, einer gebohrnen Hertzoglichen Fräulein in Franckreich, die sich nachhero an unterschiedene Printzen verheyratet gehabt, un dem Frantzösischen Grafen von Clermont : worinnen beyder Personen Leben und Fata enthalten ...
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Mein sie gab ihm zum Bescheid, was Massen sie sich nicht verbunden er-achtete, ihm aller ihrer Angelegenheiten theilhafftig zu machen. -Daraufverließ er^die Fräulein im Zorn, und dräuete sich, an ihr sowohl als anmir, zu rächen- Weil dann cbaàrs ohne diß mit dem Eigensinn undwunderlichen Kopff des Rutlands nicht wohl zufrieden war, antwortetesie mir sehr verpflichtet ; ermahnete mich jedoch nochmals, ich möchte michum die àLâion ihres Vaters, und seinen conlens zu unserer-Heyrath be-werben.

Der Graf von Rutland bcschwehretesich indessen über die Fräuleincbsrloue bey ihrem Vater, dem Grafen von Detby. und gab sie an, alsob dieselbe mit mir meinem heimlichen Liebes-Verständniß lebete. -Hier-auf machte Derby seiner Tochter etliche Tage nacheinander ein saures Ge-sichte , das von vielen rauhen Lehren LccompLZnwet worden. Derohalbenwarffdie Fräulein vollends einen gewaltigen -Haß auf den Rmland, und,setzete sich vor ihm ihre ^Läion nimmermehr zuzuwenden. Sie wieseihn also ziemlich spitzig ab, da er ihr wieder aufwartete. Hievon redeteRutland überaus unbedachtsam gegen ihren Vater ; worauf sich die -Hey-raths-^ràren gântzlich zerschlugen, und der altt Derby sprach, er wolteseiner Tochter keinen Bräutigam aufdringen, bedeutete aber hiernechstOr3r!otten> sie solle sich nicht die geringste Rechnung aufmich machen, weilnoch Männer genug vor dieselbe in Engeland wären, und er nicht geson-nen sey , seine Güther einem Ausländer zuzuwenden. Wie sehr nun dieFräulein ebàne durch die Loßzehlung von dem jungen Grafen von Rut-land vergnüget wurde ; eben sosehr erschreckete dieselbe die letztere Ernäh-rung ihres Vaters, daß sie sichnemlich keine Gedancken aufmich zu ma-chen hätte. Denn die Fräulein hatte mir ihr Hertze schon dermaßen zuge-wand, daß sie es, ohne eine gewaltige Empfindlichkeit, nicht wieder zu-rücke nehmen kumtte.

Meine geliebteste Oiàtes stack immer bey der Gräfin vonDerr-lorä in einem Garthen. Allda fand ich mich auch öffters ein, und wirbeyde hatten hieselbst gute Gelegenheit von unserer Liebe zu reden. Sol-chen Ort unserer Zusammenkunfft svähete der Graf von Rutland aus,und kam einstmalsdahin als sich die Fräulein von Dsi-by.samt der Gräflnvon bieràâ, gantz alleine befanden, und wich erwarteten. Rutlandbeschuldigte châtrer, einer Wanckelmüthigkeit und Untreue; woraufdiese mit Verbitterung antwortete. Sie geriethen bereits gar scharst zu-sammen , da, zu allem Glücke, der Grafvon !4erà6 anlangete , und sieauseinander brachte. Das Frauenzimmer fttztte sich sodann in ihre à-