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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen der schönen Montbason, einer gebohrnen Hertzoglichen Fräulein in Franckreich, die sich nachhero an unterschiedene Printzen verheyratet gehabt, un dem Frantzösischen Grafen von Clermont : worinnen beyder Personen Leben und Fata enthalten ...
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eben im Begriff war seinen Degen zu riehen - sich wider des ikurry An-fälle zu beschützen, und traff ihn dergestalt. daß er hinter sich zurücke inmeine Arme funck. Jnmittelst waren die Bediente des tödtlich verwun-deten courrons alle in mein Zimmer gelauffen.und hatten ihre Degengezogen. iNurr^ entblössete seinen gleichfalls. Als ich nun schrie 'an-sprach: Ach ihr redlichen Bedienten ! Grosser doch denrlTIör-der eures Herrn den Degen in das Herye! giengen sie mit dcr grö-sten Erbitterung auf den i'kurry loß, und versetzten ihm so viel Stiche,daß seine wütende Seele wohl durch zehn Wunden ihren Ausgang neh-men kannte; wiewohl auch noch einer vondenenBedienrenmit den Le-ben bezahlen muste, und von der Hand des Hiurr^ erleget wurde.

Es war demnach mein Fürstliches Zimmer, allwo, wenig Kimmenzuvor,die Liebe geschahet hatte,in einen Trauer-Saal, ja in eine recht blu-tige Mord-Grube verwandelt. Der Marquis 6e courra» lebete wohlnoch; aber es war schlechte Hoffnung vorhanden, daß es lange mehrwerden würde. Der arme Schweitzer , so die Wache vor dem Gemachgehalten, war schon kalt, und sein treues Blut machete einen kleinenSrrohm vor der Thüre. Inwendig lagen die Leiche des Marggrafmvon I'knrry, wie auch derCörper des entleibten Bedienten; und die umden sterbenden kisrauis tie courra» deschäffrigten Leute hatten, vor Ilngffund Schrecken über ein so grosses Unglück, in ihren Gesichtern, gleichfallseine Todten-Farbe angenommen. Mit mir bekam man bey nahe ebenso viel zu thun, wie mit dem kàquis 6s Lourco» sechsten. Es wardnach denen erfahrnesten cbirurZ-sgeschicket,auchmemVater unverweiltherbey geruffen. Dieser emschete sich nicht wenig über den greulichenLpeâà, als er in das Zimmer trat; ermangelte jedoch nicht mich zu trö-sten , ingleichen dem â i'--Zome liegenden Bräutigam zuzureden; wor-auf er zu dem König fuhr, von der gantzen Begebenheit Bericht zu erstat-ten, und der Monarch retoivirte sich, selbst nach meinem Pallast zukom-men, stinen Avancen noch einmal, vor seinem Ende, zusehen und zusprechen.

Als der König anlangete, und die traurige 8c-m- so geöffnet fand,wie sie mein Vater beschrieben harte, kam ihm ein Graussen an. DieLeiche des Margqrafen von lkurry wurde, den andern Tag, aufKämg-kichen Befehl, an den Galgen gehangen. Allein dadurch rettete man dasLeben des tàqà 6e cou^o». meines Bräutigams, keineswegs, son-dern dieser wanderte den dritten Tag, seinem Feind nach, in das Reiche

derer

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