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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen der schönen Montbason, einer gebohrnen Hertzoglichen Fräulein in Franckreich, die sich nachhero an unterschiedene Printzen verheyratet gehabt, un dem Frantzösischen Grafen von Clermont : worinnen beyder Personen Leben und Fata enthalten ...
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maß sich auch, mit denen abscheulichsten Flüchen, den Courron zu er-schießen , und solle er ihn in der Königl. Burg antreffen. Da derglei-chen ubels Verhalten wieder vor den König kam, ließ er denHun-y, beyVerlust seines Lebens, anbefehlen, sich in 24. Stunden aus Paris, inz mal 24. Stunden aber aus dem Königreich zu packen, sprach,

er wolle diesem Befehl schon nachkommen; Zêlirte sich aber in seinemHertzen, daß ihm der König noch so viel Zeit vergönnen seine Rache aus-zuführen. In fvlcher Tollheit stieg er zu Pferde, ein paar wohl gela-dene Pistolen, und einen Degen zu sich nehmende, und richtete den Wegnach des Courrons Quartier. Allda stieg er ab, zog die Pistolen aus de-nen Hulffcern, steckte sie in den Leib-Gürtel, und msrcliirte damit im-mer die Treppe hinan, auf des Courrons Zimmer zu gehende. Jedoches erfuhr derselbe, von einem Domänen, was Massen Courron ausge-fahren sey, wannenhero iburry urcheilete, er würde sich bey mir befin-den. Sein Zorn und Wuth verdoppelte sich bey diesen Gedancken, in-dem er sich einbildete, daß vielleicht eben jetzo Courron seine Lippen an die> Meinigen fügen würde. Er eilete demnach wieder zu Pferde zu kom-

i men, und flöhe gleichsam nach meinem Paüast, seinem lìi vsi das.LebenS-

^ Licht auszublasen.

Bey seiner Ankunfft erblickte er des Courrons Civre« vor meinerThür; und das war ein Zeichen, daß er den, welchen er suchete, unfehl-bar finden würde. Weil nun die Diener des Courrons den Marggra-fen von I'burry mit dem Pferde so angespreNget kommen sahen , auchwahrnahmen, daß er, als derselbe vordem Pallast abstieg, die Pistolenheraus zog, um sie mit sich hinauf zu nehmen, merckten sie gar bald,was es zu bedeuten hätte. Dieselben liefen demnach ungesäumt voraus,die Treppe hinan, und der eine trat in das Zimmer, wo sich sein Herrbey mir befand, um ihn zu warnen, daß er sich vor dm ankommendenFeind in Acht nehmen solte. Wiewohl, da der Diener noch nicht völligausgeredet hatte, geschahe schon ein Schuß auHèn vor dem Zimmer, durchwelchen iburr? meinen Schweitzer oder Thur-Steher, der mit seinerkerruilsnoe vor der Thüre stunde, ermordete, weil dieser ihm den Eintrittjn mein Gemach mit denen Pistolen nicht gestatten wolte, risse hernachdie Thüre mit grosser Gewalt auf, und erschiene vor uns in dem Zim-mer, mit einem Gesichte, auf welchem die höllischen kunen gebildet wa-ren. Ick schrie gantz erbärmlich um Hülffe; allein der verzwer'ffelteIlrurrx lösete ungesäumt das andere Pistol, auf meinen Bräutigam,der