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rian zu vermahlen. Wiewohl ich gab endlich meinen consens darein,»nd durffte mich nicht unterstehen, des Königs Befehl entgegen zu seyn.Hkernechst aber bat ich inständigst,man möchte es also verfügen,daß ich denMarggrafen von Hiurry nicht mehr zu sprechen bekäme. Es hinterbrachtedemnach mein Vater solches dem König,der dem läry gantz kurtz sagete,er mächte sich dieÄbsicht aufmeine Person vergehen lassen, weiter, der Kö-nig , mich dem Marquis öe Lourreo zugedacht hätte. Ikurry könnte sichindessen zu einer Gesandtschaffr nach Rom fertig machen, und anbey ver-sichert seyn, daß er, nach seiner Wiederkunfft, schon mit einer ihm an-ständigen Braur versorget tverden folte.
Bey Anhörung dieser Worte stellen sich der Marggrafvon iburry.als ob ihn der Blitz rührete. Er wurde gantz blaß in seinem Angesicht,und wüste nicht, was er antworten folte. Endlich hub er an zu sagen,wie er des Königs Befehl, nach Rom zu gehen, mit allem umerthänige«Gehorsam annähme. Was aber seine Heyrath mit mir beträfe, wä-re es zwischen uns bereits so weit gekommen, daß niemand verlangen wür-de sie zu hintertreiben, welches auch mit Fug und Recht nimmermehr ge-schehe« könnte. Über diese Antwort schüttelte der König den Kopff, undsprach, ich seye von einem solchem Hause, daß dem Staat daran gelegen,an wen ich verheyrathet würde, und gebühren ihm, dem König nemlich,das Vorrecht , davon zu wissen, und meine Heyrath zu beschließen, nochehe ich selbst meine Bewilligung darein gegeben hätte, anbey nochmalsbefehlende, ikurrysoln, bey Vermeidung seiner Ungnade, kein Wortdeswegen mehr vermehren. Hierüber fiel Ikurry in die gröste Despera-tion , sprach weiter nichts, sondern gieng gantz toll und rasend aus des Kö-nigs Zimmer, seinen Weg nach meiner Wohnung zu nehmende; alleines war schon befohlen, ihn nicht vor mich zu lassen,wannenhero man ihnberichtete, ob seye ich ausgefahren. Er knirschete vor Wuth m it denenZähnen, erhub sich zu meinem Vater, und beklagte sich über des Königsunbilliges Zumuchen, bat auch, mein Vater möchte das Vater-Rechtüber seme Tochter vorwenden, und es im übrigen dahin vermitteln, daßdie beschlossene Vermählung vor sich gehen könnte; courron aber ander-weit vergnüget werden könnte. Mein Vater stellen sich, als ob ihmdas, so pâte , selbst sehr leid sey, gab hingegen zu bedcncken, daß er nichtvermögend wider des Konigs Willen etwas zu thun. Hierauf ließ sichder Marggraf von'Hwi-ry also heraus, daß, wann mich auch der Königselbst, zu seiner eigenen Gemahlin-- verlängere, er mich demselben
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