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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen der schönen Montbason, einer gebohrnen Hertzoglichen Fräulein in Franckreich, die sich nachhero an unterschiedene Printzen verheyratet gehabt, un dem Frantzösischen Grafen von Clermont : worinnen beyder Personen Leben und Fata enthalten ...
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Gemahlin empfiengihn aufdasverpfiichteste; beyde à wüsten nicht,was sie vor einen gefährlichen Aufseher hatten. Sie tpeiseten mitein-ander, wobey niemand aufwartete, als der des àncû, den derHertzog von kerry erkaufst gehabt, und eine vertraute Cammer-JnngferderHcrtzogin, welche beyde sich endlich auch auf die Seite machten, unddas verliebte Paar ganh alleine liefst». Darauf wechselten sie vielehitzige Küsse, erhuben sich von der Tafel hinweg, und wanden sich nacheinem Ruhe-Bettgen zu , auf welchem sie sich niederlegten ihre ver-dammte Lust zu büssen ; womit sie auch wircklich den Anfang machten.

Da nun sprang der Hertzog, mtt dem blossen Degen in der Faust,hinter denen isperen hervor, und das Schrecken , worein die beydenVerliebten darüber gerathen, mag mit keiner Zunge ausgesprochen wer-den. Nichts destoweniger machte sich der bluncm;ungefä.mt auf, sichdem Hertzog zu widersetzen, und eines heimlich bey sich geführten rirüetshabhafft zu werden. Allein der Hertzog ließ ihn darzu nicht kommen ;Andern versetzte demselben zwey Stösse, davon er, tödtlich getroffen, indem Gemach zu Boden fiel, und bald hernach seinen Geist aufgab. In-dessen entwische» die Gemahlin des Hertzsgs, welche sonst, ohne allenZweiffel, schon damals, ebenmäßig hätte sterben müssen. Jedoch siefiel ihren entrüsteten Gemahl den andern Tag aufs neue in die Hände,dersie in sem Hertzogthum berry abführen, und allda, suf einem seinerGüther, gefangen setzen ließ.

Mitlerweile, da sich diese Händel zutrugen , ergab ich mein Herhedem Marggrafen 6e l'burry völlig, und es wurden alle Anstalten zuVollziehung des Beylagcrs gemachet. Jedoch was geschahe? Ein an-derer àrc,uiL. äe Lourton genannt, hatte ebenfalls seine Absichten ausmich. Er kam zccursr aus Spanien , von einer Gesandtschafst zurücke,und war ein b-voiir des Königs. Dem ungeachtet getraue» er sich,durchseine persönlichen bergen, den iburry nicht auszustechen, stecke» sichhingegen hinter den König, wannenhero dieser stlbst,mit meinem Vatervon der Sache sprach, auch, seiner Werbung einen desto bessern Nach-druck zu geben, den counos zum Marfchall von Franckreich steeià»,am daß mein zuvor gehabter Rang keinen Abbruch leiden mäch». MeinVater erfreu» sich über alle Massen darüber, und brach» mir die Nach-richt von des Königs Werbung und Willen, in Ansehung des à^uls«je cgurron. Allein ich betrübe» mich deswegen , und beklagte meinenUnstern, der mir niemals vergönnen wolle, mich nach meiner lacim--