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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen der schönen Montbason, einer gebohrnen Hertzoglichen Fräulein in Franckreich, die sich nachhero an unterschiedene Printzen verheyratet gehabt, un dem Frantzösischen Grafen von Clermont : worinnen beyder Personen Leben und Fata enthalten ...
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ein saures Gestchte. warum solle ihm , als einem abgeleb-ten Manne, eine so junge und schöne Fürstin freundlich an-sehen.

Ich weiß nicht, sagte ich darauf, ziemlich erbittert, was Eu.Lieben vor Lust haben, sich mir mir täglich zu zancken? Soihr dann gewust, daß ich junge Lavaliers lieber als alre um micherleiden mag, warum habt ihr euch um mich beworben? Ichhätte doch wohl, so ich mich vermählen wollen, jemand ge-funden, der mich nicht, mit seiner ungerechten Eifersucht,ohne Unterlaß gequälet. Dieser Antwort wegen gieng mein alterMarschall, voller Verdruß, vonderTafelm fein Zimmer, sehete sich ineinen Lehn-Sessel, und blieb, wie eine s^rue etliche Stunden sitzen.Endlich verfügte ich mich zu ihm hinein, und fragte, ob er nichtschlaf-fen gehen weite? Sonsten nun pflegte er mich, auf dergleichen Frage,bey der Hand zu nehmen und zu Bette zu führen. Deromaln aber sag-te derselbe, ich solle nur gehen; er seines Orts würde schon nachfolgen.Solche Abweisung verdrösse mich heffrig ; gieng aber fort ohne mich wei-ter einzulassen, legte mich zu Bette, und es wähme wohl noch eine gan-he Stunde biß der Alte kam. Ich wachere ; und Mete mich gleichwohl,als ob ich schlieff. Sein Zorn war vorbey, wannenhero er mir, zur gu-tenNacht, einen Kuß auf den Mund druckete, der mir jedoch nicht sonder-lich angenehm gewesen, angesehen in seinen verwelckten Lippen wederKrafft noch Safft mehr war. Des Morgens frühe verließ ich das Bet-te, ehe er erwachte. Das machte ihm neuen Verdruß, under kam des-halb nicht in mein Zimmer, wie sonst gewöhnlich. Als es Mittag, sol-le ich zur Tafel kommen; allein ich machte mich unpaß, und speisete inmeinem Zimmer. Da nun fand er sich bey mir ein, und fragte - wasmir fehlste? Es ließ auch derselbe unverzüglich einen Klèàum ruffen,der mir Arhneyen verordnen muste. Indem dieser das kecepr aufsehete,sprach der Marschali dreymal heimlich zu ihm, er solte ja keine solchen Ärtz-neyen verschreiben, die emerSchwangern etwas schaden könnten. Dashörete ich, des leisen Redens ungeachtet, und muste in meinem Hertzendarüber lachen. Der lachete ebenfalls, und wir, nehmlich derkleäicu; und ich, redeten nachhero noch ganh allein von der Sache; daich mich dann nicht enthalten kunnte, mich über des Alten Einbildung zuwociuiren, und zusagen, er wisse nicht allemal was er redete, und nochvielweniger, was er zu thun vermögend sey.