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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen der schönen Montbason, einer gebohrnen Hertzoglichen Fräulein in Franckreich, die sich nachhero an unterschiedene Printzen verheyratet gehabt, un dem Frantzösischen Grafen von Clermont : worinnen beyder Personen Leben und Fata enthalten ...
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und das Vermögen ernes Men, als aufdie Wollüste mit einem nacken-den jungen Gelb-Schnabel siehet, der bisweilen selbst nicht weiß, wo erBrod hernehmen solle; verarge es auch im übrigen keinem Alten,wanner, gleich vielen Vatern der Schriffr, seine Augen auf ein jungesMädgen wirffet, insonderheit, woferne er eine ftarcke venerische Lon-lumrion hat, und capable , auch im Alter, pr-àmla , zu prären ; worin-nen es schon nicht wenig Alke denen Zungen zuvor gehan haben In Sum-ma, mancher Alter hat noch so viele Annehmlichkeiten und Kräffte anund in sich, als bißweilen etliche Junge miteinander nicht haben.

Mein alter Marschall hatte keine Annehmlichkeiten an sich, undwar auch in denen Stücken, so zu der ehelichen Bedienung einer DameZehören, gantz schwach und unvermögend, dergestalt, daß nichts alsder Wille in ihm hcrrschete. Sonst that er, wie schon gesagt, immeretwas, das junge Leute zu thun pflegen, erfand auch Dinge, die ihrerErfindung gemäß, nur daß ihm nichts mehr anstehen wolle. Nichtsdestoweniger lobete ich alles, was er that und sagte, worüber er sich sovergnügt erwiese, daß er sieh verlauten ließ, er würde täglichjünger, undgetrauete sich zum wenigsten noch zwantzig Jahre zu leben, bey welchenWorten ich in meinem Hertzen gedachte: Das wolle der Himmelnicht!

DerPrintz von llsUe§arä- war sein Verwandter, und sendete einOi-grààs - Schreiben aus Engeland an ihn. Solches stack vollerhöflichen Worte; allein das Herhe warweit davon entfernet, wannen-hero es ehe eine àquerle , als eine Oramlarinn hcissen kunnte. Er wün-schte meinem Alten, daß er mich ehestens im WocheruVttte küssen möch-te, über welchen Wunsch sich der alte Geck höchstens erfreute, mich mitseiner kalten Hand auf die Backen klopffete und sprach: Ey! wanndoch dieses wahr werden möchte. Ich hingegen wüste am besten,daß solcher Wunsch vergeblich, wo ernicht durch ein ?àà, wie dor-ten beym Abraham, wahr gewachst würde. Gleichwohl fiel mir derMarschall mit seinem Alter und Unvermögen noch ziemlich erträglich,wurde mir aber gantz insupportable, als er ansicng eifersüchtig zu wer-den, und sich täglich mit mir, aus eben dem Grunde, zanckete. Ichlaß einstmals bey der Tafel ein wenig tieffsinnig , weswegen er sagte:Habt ihr heute etwa abermals mit einem jungen cavalier gere-det. Ja, ja, der alte Mlarschall verdienet nichts Hesters alsxXXVIII.Lm,-. Mmm ein