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in eine Mélancolie. Nichts destoweniger liesset ihr den Rath statt fin-den, den man euch gab, euch aufeine Zeitlang von Paris zu entfernen;und ihr nähmet die ketoiuuon gar nach Sngeiand überzugehen, wie derPrintz, von LellsZsräs gethan hatte»
Nach eurer Abreise kamen meinem Vater die Grillen aufs neue^in den Kopff, mich an den alten Hertzog und Marschall von Nemours zuverheyrathen, der doch sowohl als er, in Betrachtung des Alters, meinVater, ja der Groß - Vater selbst seyn kunnte. Mein Vater drrmgeauch dermaßen hefflig in mich, daß ich seinen Willen vor genehm haltenmuste. Jedoch gereichete mir, bey solchen Umständen, dieses zum gra-sten Trost, daß der Marschall von Nemours über wenig Jahre nichtmehr leben könnte; da ich dann hernach vor die verdrießlicheGemeinschafft,welche ich mit ihm in einer unvergnügten Ehe pflegen müfis, eine Erb-schaft von mehr als zwey Millionen Thaler bekommen würde, so sichendlich noch wohl der Mühe verlohnet?, daß ich davor , weil ich ohne dißeine Wittwe, einem alten Mann eine freundliche küns machete, uridihnsein Unvermögen, in meinen Armen, beseusszen ließ. Er war sechs undsiebenhig, und ich ein und zwantzig Jahre, wannenheroermitstinerHey-rath keine geringe Thorheit begieng, und dadurch Anlaß gab, daß vieleSatyrische Schrifften ausgestreuet wurden. Indessen machete mir-dieser mein alter Bräutigam nicht wenig zu lachen. Den er richtetesich ganh nach der neuen ààe ein, kleidete sich wie der jüngste Kavalier,legte sich ein falsch langes Haar zu, seinen kahl gewordenen Kopffdamitzu bedecken, parkumirte auch alles, was er an sich hatte. Das Bey-lager wurde schleunigst angesetzet, und es schiene in denen ersten Wochen,als ob er durch den Umgang mit mir wieder jung gemacher würde,ebenwie man von der proterpà spricht, daß ihre grosse Jugend und Freund-lichkeit, dem gräßlichen Gesichte des kimonis, etwas angenehmes beyge-bracht habe.
di.Lkrkroni'.
Es scheinet in der That, als ob ein veralteter Mann von einer jun-gen Frau die Annehmlichkeiten der Jugend wiederbekäme. Aber aucheine junge Person verkehret etwas von ihrer Annehmlichkeit, wann siein die Arme eines Alten fället, und wird gleichsam, in denen Augen derWelt, vor der Zeit, zu einem alten Mütterlem. Jedoch ich verdenckees keiner jungen Person, wann sie in Heyrachen mehr aufden Stande