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höchst - verwegenes Unternehmen, wannenhero es auch unmöglich gutablausten kumtte. Es fügte sich, daß ihr, werthester Graf! und etlicheandere bekannte Freunde, Lccursr von der Jagt zurücke kämet, und unsbegegnetet. Ich meines Orts ermangelte nicht, bey eurer Erblickung,*üm Hülste zu rüsten, und ihr zöget augenblicklich das Pistol. Gleich-wohl wurde Vercslh ehe fertig als ihr und schoß euch in die Achsel. Dar-auf aber feureret ihr, und jagtet dem gottlosen Prmtzen zwey Kugeln durchden Kopst, dergestalt, daß er todt zur Erden stürtzete ; da dann seine Be-dienten, und die übrigen erkaufften Schelme, ungesäumt die Flucht er-griffen. Wie groß meine Freude über die Erlegung meines Räubersgewesen, ist mit keiner Zunge auszusprechen. Hingegen hatte ich auchkein geringes Schrecken, als ich euch, werthester Graf! wegen empfan-gener Verwundung, in eine Ohnmacht sincken, und vom Pferde her-unter fallen sahe. Ich ließ euch derohalben in meinen Garthen bringen,fehete mich zu euch auf das Bette, wartete und pflegete euch auch mitmeinen eigenen Händen. Viele die euch besucheten, beneideten euerGlücke. Sie wünscheten an eurer Stelle zu liegen und hart verwundetzu seyn, nur damit sie meiner commàaà würdig geachtet werden,und von meinen zarten Händen einige Pflege empfangen möchten : denndie Herhen derer Menschen stecken aller Thorheit voll.
Aus dem Garthen wurdet ihr in meines Vaters Hause gebracht.Auch allhie besuchete ich euch öffters, beschenckte euch mit einem Ju-weel von vier tausend Rthlr. und meinem llorrrzjt. Die Wiedcrgene-sung eures Leibes fände sich ein, worgegen aber das Gemüth erkrancke-te. Es jagete euch nemlich Lupíào einen Pfeil ins Herhe, und machteeuch in mich verliebet. Ihr offenbahrtet auf einmal euer ganhes Herße,wannenhero ich eure Gesellschafft vermiede. Denn ich erkannte zwarden grossen Dienst, welchen ihr mir erwiesen, daß ihr mich aus denenHänden eines Räubers errettet hattet; allein so hoch hielt ich mich nichtverbunden, daß ich mich gleich davor euch zu eigen geben solle. IhrSttaquirtet mich durch Schreiben, und ich wies euch an meinen Vater.Gleichwie nun dieser über alle Massen schlau gewesen: also merckre erendlich eure Absicht von sich selbst, weshalb er euch eine andere kàiZgspropomtte, und sprach, ihr soltet solche mit keiner vergeblichen Absichtverschertzen. Darum aber hatte mein Vater hauptsächlich keine Lust,seinen Loràs zu einer Heyrath zwischen mir und euch zu geben, weileure Geburch der Meinigen nicht gleich gewesen. Ihr verfielet darüber