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ler Ubelthaten wegen , aus Italien rcli.jxen müssen, und kam nach Parks.Er sahe mich auf einem Baß, und verliebet« sich in mich. Darauf su-chete er durch eine Cammer-Frau in Bekanntschafft mit mir ru kommen,die ich aber mit sehr harten Worten abwiese. Alsdann bestach er eine»ragen meines Gemahls, mit drey tausend v ac-cen, daß er ihm einen iub-tiien Gisst, den Vercelhmit aus Turin gebracht, in seinen Mund, Be-cher ps->äici5te. Jedoch dieser verfluchte Streich offenbahrele sich da-mals keinesweges, sondern ist erst mit der Zeit entdecket worden.
Viele bewarben sich um mich, worunter der junge Prinh von Lel-leALràs,und der Prinh Vercelly die Vornehmsten gewesen, die sich auchmeinetwegen, mit dem Degen in der Faust, auf der Gasse herum schmis-sen. Hernach griffe der Letztere zu seinen Italiänischen Mitteln, undließ etliche Personen, die ihm, in seiner Absicht auf mich, in demWege stunden, mit Gisst auf die Seite räumen. Als aber einstmalsein solcher erkauffter Mörder erwischet ward, da er dem Printzen von keil«-xrrcie etwas in einen Becher streuete, und man ihn zur gesanglichen Ver-hafft brachte, verließ der Prinh Verceliy Paris gantz plötzlich, und seineverfluchten Streich kamen nach und nach an den Tag. Der Printz vonLeUsZarcie that aus Verdruß eine Reise nach Engeland, weil es sich nichtfügen wolle, daß ich ihm zu Theil werden mochte; ungeachtet er derar-tigste Printz von der Welt gewesen. Denn das Verhängniß derer Ver-liebten hält gewisse Zeiten in sich eingeschlossen, und die abgezirckeltenStunden theilen ihnen ihr Glücke, oder die Widerwärtigkeiten, nach ih-rem Einflüsse aus. Vereelly war so verwegen, daß er, nach des Prill-tzen von 8eilegar6e Abreise,wieder nach Paris kam; angesehen er darauftrotzete, daß er, als ein Fürst, auf die Aussage eines oder zweyer Men-schen, die er zum Vergisscen erkauffet haben solle, nicht leicht könnte an-gefochten werden. Er versprach meinemStallmeister zwölff tausend Tha-ler , wann er machete , daß ich ihn heyrathete. Jedoch der Stallmeisterfieng kaum an davon zu reden, so rmpoàe ich ihmLüenrium, bey Ver-meidung meiner Ungnade. Da solches vereeiiy erfuhr, nahm er sichvor mich zu entführen. In der gottlosen Absicht lauerte er einstmalsauf mich, als ich in meinen Garthenfuhr, ließ den Kutscher von meinerc-rolle herunter schmeißen, und einen andern, zu dem Ende von ihm be-stellten hinauf sitzen, der mich fortführe«, und der Printz ritte, samt et-lichen Bedienten, und gedingten Leuten, neben mir her.
Dieses war nun ein überäße Massen unbesonnener Anschlag, und
höchst-