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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen der schönen Montbason, einer gebohrnen Hertzoglichen Fräulein in Franckreich, die sich nachhero an unterschiedene Printzen verheyratet gehabt, un dem Frantzösischen Grafen von Clermont : worinnen beyder Personen Leben und Fata enthalten ...
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beichtet haben, insonderheit da ich erfuhr, daß er in ein Gefängniß ge-rvorffen worden.

Den andern Morgen erhub sich VsnkLäour zu meinem Vater, ver-klagte mich bey demselben, und redete von einer Ehescheidung. DerVater hörete die ganhe Klage an. Als aber der ?unä der Ehe-scheidung hervor kam, ward ihm der Kopff dadurch auch warmgemachet. Er vermahnete meinen Gemahl bescheiden zu seyn,und verlangte den Briefzu sehen, wovon Ventsàr so viel Weftns mach-te. Solchen durchlas mein Vater dreymal, und fand lange nicht soviel stoffliches darinnen, wie mein eyfertuchriger Gemahl gefundenzu haben verminet hatte. Man ließ mich herbey ruffen, uns ich wardziemlich hart angelassen, geriech auch mit meinem Gemahl in einen scharf-sen Wort - Wechsel. Jedoch erfolgte endlich, unter der Vermittelungmeines Vaters, die Versöhnung, nachdem ich mich zu einer Abbitte ver-stünde , und versprach führohin alle cârestonàr zu unterlassen. Càl-tlo bekam einen derben Schilling, und wurdest gestrichen, daß ihm derHinterste ganh entsetzlich blutete,muste auch seinenBündel zusammen neh-men und damit aus Paris,über die Alpen,nach Italien zurücke wandern.

Der erfolgten Versöhnung ungeachtet, schiene mein Gemahl einenEckel gegen mich zu bekommen. Er sthtte sich vor sein Vergnügen beyandern zu suchen, und ü-sgusnnrte in der Absicht alle Bälle und äw.blö-en. Endlich geriethe er an die àîru-quitm von Lcuvrsn, des Grafen vonkioinrevLi Tochter, die seine geilen ?i-npolnion.-s stattfinden ließ. Hier-von bekam ihr Mann Wind, und stelleke sich, den Fisch in das Netze zubringen, als ob er verreisen wolle. Mein Gemahl fand sich nach derSonnen Untergang ein, die Stelle des abwesenden Marquis die Nachtüber zu vertreten. Allein der àquîs stellte sich, nebst einigen zu sich ge-nommenen Freunden, in seinem Hause ein, als mein Gemahl wircktichausgekleidet gewesen, und schon eine Zeitlang bey der klgrquiün in demBette gelegen. Der à-quís klopffete mit grosser Ungestümm an dieCam-mer,und wolre sie eröffnet wissen defahlauch,weil man inwendig die Erössnung verzögerte, Aexte herbey zu bringen. Da nun urcheilete mein Ge-mahl, daß sein Leben an einer Haar hieng, und anders nicht, als durcheinen Sprung, von 40. Ellen herunter auf die Gaffe, zu erhalten sey.Hierzu râivîrte er sich, warff seine Kleider voran, und sprunge ihnennach, brach aber den lincken Arm entzrrey, womit er höchst zu friedenwar, und dem Himmel danckete, daß es nichtden Hals betroffen.