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Indessen brach der Usrguis in die Cammer. Als er meinen Ge-mahl nicht anirass, von dem er doch gewiß wüste, daß er hinein geschli-chen war, donnerte, blitzte und hagelte derselbe ganh entsetzlich. DerkisrPiiim hatte er den Todt sowohl als meinem Gemahl zu gedacht,wan-. nenhero er ein Pistol auf sie lösete. Ein gewisser bey ihm seyender àmahingegen schlug ihm das Pistol/ rccurse da es lvßgieng, auf die Seite,und machte, daß zwey Kugeln/womit es geladen gewesen, in die Wandfuhrcn,anderergestalt aber würde die Gemahlin ihren Nest unfehlbar em-pfangen haben. Gleichwohl trat sie nicht lange vor ihres Gemahls grim-migen Augen herum, sondern nahm die Flucht, und setzte sich dadurch inSicherheit. Meinem Vater und mir brachte die kam» diese Begeben-heit gar bald zu Ohren, und wir beyde wacheren allerhand kàxionesdarüber. Mein Gemahl reisete den andern Tag aus Paris auf einGuth hinaus, ohne mir, von seinem Unfall oder Armbruch, das gering-ste zu sagen, da ihm doch der ààus samt dem LKnui^o folgte. Nachverflossenen etlichen Tagen aber ließ er mich zu sich ruffcn, und gab vor,er seye eme Treppe herunter gefallen, da er sich dann den Arm ein we-nig beschädiget hätte. Diesen artigen Vorwand erzehlete ich meinemVater, welcher ihn belächele und sprach : XVäre ventaäour die rech-te Treppe gestiegen, würde er nicht gefallen seyn. Allein daer einen gar gewaltigen Sprung in derLufft gethan, hat esnicht anders seyn können. Nichts destsweniger ermahnete er michrecht väterlich , die àcesse meines Gemahls mit Gedult zu ertragen; an-gesehen ich die einige nicht seye, sondern noch gar viele verhandelt wa-ren , derer Männer ein solches Leben führeten.
Den Làgms cle Lsu vrori betreffende., bekam er bey seiner gerech-ten Sache einen gar harten Standt. Mein Gemahl verklagte ihn vordem wegen der von ihm ausgesprengten Wahrheit, und daß
. der kàgà sich vorgesetzt gehabt ihn zu crmorden,da er doch denselbennicht im geringsten beleidiget hätte. Seine Gemahlin führte eine glei-che Klage gegen ihn, und begehrete von ihm geschieden zu seyn. IhrVater aber, der Graf von KlomrevZi, kam mit einer dritten Klage Var-zu, und verlangte Äüifääion von dem àgms , wegen der, seinem Hau-se angethanen Bcschimpffung , dergestalt, daß der gute gehörnete tar-guis sich, zu seinem eigenen Schaden und Verspottung, vereinen Lügnerund ungerechten Ehren-Schänder erklähren mufle. Denn die Zeugen,welche meinen Gemahl hinein in das Zimmer zu der àgmlìn harken
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