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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen der schönen Montbason, einer gebohrnen Hertzoglichen Fräulein in Franckreich, die sich nachhero an unterschiedene Printzen verheyratet gehabt, un dem Frantzösischen Grafen von Clermont : worinnen beyder Personen Leben und Fata enthalten ...
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von 8àro rscommsnàten damit an mich nach Paris, auf daßer desto genauer hinter alles kommen möchte. An die von 8àrro gader ein ander Schreiben mit nach Turin, und versicherte sie aufs neue sei-ner Treue. Jmmittelst war der Prinh von Vei-celiy schon aufgebro-chen , ihn zu ermorden. Jedoch, da er sich noch eine halbe Tage-Rei-se von Florentz befand, wurde er selbst von einer Parthey ànàiken über-fallen, die ihn tödtlich verwundeten und auszogen, drey seiner Bedien-ten aber ermordeten. Also müssen diejenigen vielmals selbst in denBrunnen fallen, den sie vor andere graben. Das Schreiben des Her-Hogs an die von Salurro, erweckete eine grosse Reue in ihr, daß sie ihnwollen ermorden lassen, und sie wünschete, daß es nicht von statten gchenmöchte. Dieselbe hat nachhero nochgarviele in Liebes-Sachen ge-

habt, die eine lange Erzehlung erforderten, worzu aber jetzs die Zeit nichtverbanden, wannenhero ich nur noch so viel von ihr sagen will , daß sieendlich eine Gemahlin des Marggraftns von ^onàrsr geworden. Ichmeines Orts antwortete dem Hertzog von L-rry aufseinen schnöden Brief,und entschuldigte mich aufs beste. Hiernechst berichtete ich demselbendie Gottlosigkeit und Falschheit seines vermeinten Freundes, des kà-guis äsQorclss, dem er seine.4Kgil-en, in Ansehung meiner, anvertrauetgehabt. Lerry entrüstete sich heffcig über die Gegebenheit, und drohe-te, sich an dem klarqàlle Qorlles zu rächen. Indessen tröstete er sichmit der Absicht auf die Fräulein von Sà-o, die doch damals ebenfallsschon, durch seltsame Zufälle, in eines andern Arme geliefert worden war.Der abgesendete ksgL bat den Hertzog von Leroy um Erlaubniß, daß erin meinen Diensten bleiben dörffte, und ich nahm ihn um des Lsrry wil-len an, unwissende , was ich vor eine grfftigc Schlange in meinem Bu-sen ernehrete; angesehen sich der Bößwicht, aus einer gantz entsetzlichenVerwegenheit, in mich verliebt gehabt.

Ich hielt ihn viel werther als alle andere Oomelliquen,dieunrmichwaren,welches dann diese nicht wenig verdrösse, und der Vorzug, dener verspührete ,ingleichendas Geheimniß eines Brief-Wechsels zwischenmir und dem Lcrry, so ich demselben anvemauete, Macheten den bösenBuben immer verwegener. Einstmals liess ein Brief von dem berryan mich, in einem Umschlag an ihn ein. Dannenhero schliche er sich indas Zimmer, wo ich Mittags-Ruhe hielt, und auf einem Ruhe-Bettleinauf das anmukbigste ausgestrecket lag. Er blieb eine gute Weile vormir stehen, gantz unbeweglich, und sahe, mit höchster Begierde, das Auf-

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