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gen zu behaupten, weshalb er verlangte, der Printz möchte ihn nur zuvor,als ein ehrlicher Rittersmam, zu dessen freyen Gebrauch kommen las-sen. Ventaäour erwiederte, wie er an ihm, als der gantz ehrloß gehan-delt, das zu' thun zwar gar nicht schuldig seye; jedoch könnte er ftey her-aus steigen, und sich nach seinem Vermögen wehren. Demnach begabsich der x^rÊaus dcrKutsche, setzete sich zu Pferde, und föchte als einUnsinniger, da er und derPrinh einander mit dem Degen begegneten.Nichts destoweniger bekam derselbe,nach vielengewechseltenStössen,end-lich einen sehr gefährlichen durch die rechte Brust, dergestalt, daß er vomPferde herunter stürtzete, und wir meineten alle, er hätte den Geist schonaufgegeben. Ich meines Orts that, vor grossen Schrecken über diesenFall, einen lauten Ruff. Der Printz von Vemàm- stieg hieraus vornPferde, und ich aus der caroüe. Weil wir nun noch Leben bey demlàqìiis verspühreten, das Blut hingegen häuffig aus der Wunde her-vor schösse, und er auch die Augen gar sehr im Kopffe verdrehete, bat ichden Prinhen, er möchte ihm doch vor seinem Ende zureden, auch sichmit ihm versöhnen. Solches erfolgte; und wir liessen auch hernach An-stalt machen, daß der Verwundete zu seiner Base nach brwcs gebrachtward, so.etwa noch àe Stunde von dem Kampff-Platz entfernet gewe-sen. Unseres Orts kehreten wir zurücke nach àis. und hatten unterWeges Gelegenheit, von denen Ursachen, welche mich zur Flucht be-wogen, ausführlich mit einander zu reden. Oe Vemàur bat um Ver-zerrung , daß er sich erkühnet mir nachzusetzen und mich zurücke zu holen,wobey er meines Vaters Willen vorschühete, und sprach, er könne leichterachten, daß ich weniger Schuld als der àguis anmemer Flucht ge-habt, wodurch er mir die Mühe erspahrete mich selbstweitläufftig zu recht-fertigen , welches ich ohne Verwirrung nicht wohl thun kunnte. Eskam mir nur im übrigen ein Grausten an, wann ich betrachtete, daßich wieder vor denen Augen meines Vaters erscheinen mufte. Jedochweil mir der Printz ein Hertz einredete, und versprach alles gut zu ma-chen, ließ ich die Grillen fahren, und embarguirte mich mit dem Prinhenj« ein angenehmes Liebes,Gespräche.
Der kàguis llc Lorâes schrieb, seines gefährlichen Zustandes unge-achtet, an den Hertzog von kerry, und beschuldigte mich einer gar gross«Falschheit gegen besagten Hertzog. Er gab vor, ich hätte zwar in die ab-geredete Flucht gewilliget, und mich auch wircklich auf den Weg bege-hen. Gleichwohl seye alles bloß zum Schein geschehen, damit es das
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