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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen der schönen Montbason, einer gebohrnen Hertzoglichen Fräulein in Franckreich, die sich nachhero an unterschiedene Printzen verheyratet gehabt, un dem Frantzösischen Grafen von Clermont : worinnen beyder Personen Leben und Fata enthalten ...
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406
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gemvart dermassen, daß ich des Todtes hätte seyn mögen. Etwas gu-tes kunnte ich nicht vermuthen ; jedoch es ist ein Glücke, wann man sichzu solchen lsrslen Stunden gleich wieder fassen kan. Solches that ichdamals, verbarg meine Furcht und sprach: Wie? Herr kiarqms'. Wdas der XVeg nach Paris ? Ihr seyd gewiß anders Sinnes wor-den, und wollet eure Frau Base zu l?à besuchen, oder michgar biß diemvur« begleiten? Dadurch suchete ich anders nichts, alsso viel Zeit zu gewinnen, biß ich ein Dorff oder einen Flecken erreichen,und mich allda des Acquis aufs neue entschlagen konnte. Dieser aberward, durch meinechöfliche Reden, bewogen gleichfalls ansichzuhàn,-und vorzugeben, daß er wircklich Sinnes worden zu seiner Base zu reisen,und also wieder zu der Ehre gelangete, mir fernere Gesellschassczu leisten.Ich brachte noch viele leutselige Dinge vor; allein der ließ sichletzlich verlauten, daß er mir zum Gefallen alles giaubete. Gleich dar-auf verlängere derselbe, ichmöchteihm erlauben, daß er sich zu mir in dieKutsche sitzen dörffre, welches ich ihm nicht abschlagen durjfte. Als-dann begehrete er, daß die Cammer-Jungfer heraus steigen, und sich in-dessen seines Pferdes bedienen, oder sich von einem Diener, vor sich aufein ander Pferd nehmen lassen sotte. Solches Zumuchen bemühete ichmich zu hintertreiben; der Kl-rgui8 aber schüttelte den Kopss, und gabzu erkennen, welchergestalt er zu befehlen haben wolle. Bey diesen Um-ständen begunnte mir grün und gelb vor denen Augen zu werden. Essahen auch, ich und die Cammer-Jungfer, als diese aus derKutsch<stieg,einander traurig an. Sie sitzete sich auf das Pferd des àquis und einDiener muste es an dasjenige kuppeln , so er ritte. Dem.andern wardbefohlen, auf den Kutscher Ächt zu geben, und ihn durch lauter Abwege zuführen, damit wir auf keine Dörffer zukommen möchten.

Indessen hub ber in der Kutsche an freundlicher zu werden,als mir gelegen war,indem er mich ohne Unterlaß küssen, auch die Ar-me um meinen Leib schlagen wolte. Ich bat ihn sich zu bescheiden, undden öerry zu bedencken ; worauf er antwortete, Lerry hätte seinen Theilin Italien, und ihm sein Recht auf mich ceäirct. Daß er, der à-zuisnemlich, nicht bey meinem Vater um mich angehalten, seye darum ge,schehen,weii ihm sein Eigensinn bekannt, und daß er anders nichts, alseine höhnische Antwort würde bekommen haben. Hiernechst stclletemir der^rqujz was massn der Printz von Vemsävvr mich, alsà Gefiüchtete,weiter nicht verlangen würde,und bat inständigst seine