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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen der schönen Montbason, einer gebohrnen Hertzoglichen Fräulein in Franckreich, die sich nachhero an unterschiedene Printzen verheyratet gehabt, un dem Frantzösischen Grafen von Clermont : worinnen beyder Personen Leben und Fata enthalten ...
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wer mein oàr sey? mit dem ich einen so hohen Bedienten von der Cronso unverantwortlich durchzöge. Es setzete demnach eine rauhe tiepràn-6s, die mir gewaltig zu Hertzen gieng, und machete, daß ich mich überden L-ri ^ crzürnete, auch demselben zu wissen that, wie ich mit seiner Un-achtsamkeit, und daß er meine Briefe nicht sorgfältiger verwahrete, michaber dadurch gleichsam zu einem Spott des gantzen Hofes werden ließ,ganh nicht zufrieden, auch führohin im Schreiben nicht mehr so freyge-big als bißhero seyn würde. Der Hertzog von öei-ry seiner Seils benü-bete sich nicht wenig über meinen Zorn, der doch keine Krafft hakte langezu dauren, sondern wie ein Rauch vergieng. Er sandte mir, an mei-nem Geburchs-Tage, ein Angebinde, das in einer Osmirur von Dia-manten bestünde, und sich am Werth auf zwölff tausend Ouc-uen berie-fe. Darauf sprachen wir in einem Garthen mit einander, welches Ver-gnügen wir bey nahe in zweyen Monaten nicht gehabt.

Der 8ouvsraii> derer Frantzostn, Oro.'uz Vtn. machte sich zu einerLxxeàinon nach àxoiid fertig. Viele grosse Herren und (.'-ivàrs be-kamen Oràre dem König zu folgen, worüber nicht wenig Osme; undFräulein in ärm gcriethen, weil fast eine jede ihr Hertze an jemand ver-knüpffet hatte, das ihnen folglich gleichsam entrissen werden solte. Meingeliebter Hertzog von Lerr? muste vor vielen andern mit fort, und demKönig zur heimlichen Griff l dienen, auf daß sich sein Hertzogthum nichtetwa aufs neue, wie nicht lange zuvor geschehen, empörere. Ich under wendeten allerhand Kunst-Griffe an, es dahin zu bringen, daß er inFranckreich zurücke bleiben möchte, und bedienten uns darzu noch ande-rer hoher Vorbitte mehr. Allein es war umsonst, indem wir von demKönig diesen Bescheid erhielten, es würde ihm ein so junger Prinh mitviel grösserer Ehre in einer so stattlichen Lxpe6-à folgen, als wann erzu Hause dem Müßiggang und denen Wollüsten nachhienge.

Mein Vater ließ sich verlauten, welchergestalt er eine andere Par-tie vor mich hatte, die er aber nicht nennen wölke, biß der König nach kea-xà aufgebrochen seyn würde. Dannenhero beruffece ich den Hertzogvon Dsrry in den LolyZnsschen Garthen, und gieng mir ihm darüber zuRathe. Er muste binnen zweyen Tagen, nebst dem König, nach ^-po-lis aufbrechen, weshalb beschlossen ward, daß ich fliehen, und mich ineinem Kloster so lange verstecken solte, biß er wiederkommen würde, imFall mich mein Vater zu einer Heyrath zwingen wolte; wie dann auchder Hertzog einem, seiner vertrautesten Freunde, commlà gab, mich

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