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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen der letztverstorbenen Römischen Käyserin, Eleonora Magdalena Theresia, und der letztverstorbenen Königin in Franckreich, Maria Theresia : worinnen das Leben, Gottesfurcht und hohe Tugenden dieser beyden großen Printzeßinnen ... zu ersehen ...
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crer , so wie er es gerne , in der Hof-Cantzley zu Wien, ausgefertiget habenmöchte, aufsetzen lassen, und es bey einer seiner Scsrue, in einer gewissenKirche, niederlegen. Der Mann, nachdem er erwachet, HabedenTraum vor einen wircklichenBefehl desHeiligen sànnis von dlepomàangenommen, solchen auch vollzogen. Einige Tage hernach seye dasvecret wieder aufseinem Tisch gelegen, und zwar von dem Käyser eigen-händig unterschrieben, welches er bey der Regierung übergeben, allwo sei-ne Sache eigentlich anhängig gewesen ; da dann, zu Folge des vom Käy,ser unterschriebenen Ockers, ihm das Recht zuerkannt werden müssen.Wie aber das vecrer zur Käyserl. Unterschrifft gekommen, das hätte sichalso ereignet.

Der Käyser (ich habe aber vergessen, welcher es gewesen seyn solle,I.eopolclu8, oder einer von denen ksràsnà) sitzet in seinem Cabinet,,und schreibet etliche eigenhändige Briefe, wobey befohlen gewesen, daßkein Mensch, wer es auch sey, hinein treten solle, biß der Käyser klingelnwürde, auf daß der schreibende Kion.n-cK in seinen ^eàir-monen nichtmöchte gestöhm werden. Gleichwohl fügst es sich, daß die Thür aufge-het. Der Käyser siehet sich um, und erblicket einen Geistlichen, der sc-curàr ausgesehen, wie man den Heil. lànvem von dtepomuck abzu-mahlen pfleget, weswegen ihm eine kleine Furcht und Schauder ange-kommen. Was geschiehet ferner ? der in das Cabinet getretene Geist-liche nähert sich dem Käyser, prà-miret das Oec^r, und bittet es zu unter-schreiben. Das thut der Käyser, der Geistliche spricht : Habe Danckvor deine Gerechtigkeit , und begiebr sich nebst dem Oecrsc wieder zurThür hinaus. Gleich darauf klingelt der Käyser, und es trit jemandvon denen, so vor der Thüre des Cabinets gesessen, hinein. Der Käyserftaget, wer der Geistliche sey, der bey ihm in dem Cabinet gewesen? Al-lein niemand hat ihn gesehen, und ein jeder versichert, daß kein Menschhinein gekommen, wannenhero der Käyser in seiner Muthmaßung bestär-ket worden, daß er mit dem Heil. solenn von diexomuck geredet habenmüsse.

Die Kaysecin.

Man weiß,in denen Oesterreichischen Erb-Landen, sonderlich aber inBöhmen, von denen Wundern des Heil. jànnis von^omà, garviel zu erzehlen. Jedoch können alle dergleichen Erzehlungen freylichnicht vor Wahrheiten angenommen werden, biß sie von denen coEo-

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