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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen der letztverstorbenen Römischen Käyserin, Eleonora Magdalena Theresia, und der letztverstorbenen Königin in Franckreich, Maria Theresia : worinnen das Leben, Gottesfurcht und hohe Tugenden dieser beyden großen Printzeßinnen ... zu ersehen ...
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tholische vechanden, worüber ich mich hefftt'g emsehete, und bitterlich 5uff,zere. Es ward mir demnach ein o.-äwm in einem meiner Zimmer er-richtet, woselbst ich betete, auch dem Himmel die so, genannten Kelm

eyfrigst recowâvàte, daß er sie bekehren, und die Römisch-CatholischeReligion an allen Orten wieder aufgehen lassen möchte, wo sie ehemalsklonret. In der That schiene es-auch, als ob mein Gebet erhöret wer-den wolle. Denn wie ich aufgehöret hatte zu beten, und wieder herausSleng in den Saal, sagte der König, daß er geben würde, zur Auf-erbauung einer Römisch,Catholischen Kirche an diesem Orte, und Geist-liche dahin sehen lassen wolte, den Gottes-Dienst abzuwarten.

Vor die Priester hegete ich bey nahe eben so viel àsseâ. alsEwMaj. gethan, indem ich sie vor diejenigen hielt, so den Leib, Geist, dasWort und die Gewalt JEsu C-Hristi in denen Händen hätten. Alsokunnte ich mich auch über alle Massen betrüben, wann ein Geistlicher sei-ne Schuldigkeit nicht olàvitte, oder die Kirche, durch eine ärgerlicheThat, verunehrete. Einstmals sahe ich einen Priester, der sich kaumein paar âve ài- lang bey einem Krancken aufhielt. Ich schalt àdeswegen. Er entschuldigte sich, wie der Krancke dem Todt schon der-müssen nahe sey, daß er sein Zuruffen nicht mehr verstünde. Weil nunLiese kxcuse fehr schlecht beschaffen war, und der Priester, da des ?-ten Ende so nahe gewesen, um so vielmehr verbunden zu seyn schiene, sol-ches vollends abzuwarten ; als gab ich demselben noch eine derbere keptt-msnäs dann zuvor, under muste bleiben, biß sich die Seele des Sterben-den von dem Leibe geschieden hatte.

Im Gebet war nichts vermögend mich zu stöhren. Es geschaheemstmals, daß sich m emeràche,wormuen ich mich befand, ein gràTumult und Ausstand ereignete. Allein ich betete dermassn eyfria, daßich fast nicht das geringste davon hörete oder sahe. Die Bücher /wel-che ich gerne läse, waren die Wercke der Heil. lìà, des Heil. ?e-rriVvN àgmars, UNddts Heil. krancisci von 5a!c, diemlrmem Beicht-Vattt recommerärte, als solche, die vermögend das Feuer meiner An-dacht zu enrrsrenireu, und die Bmnnst meiner Liebe gegen GOtt/nvermehren. Auf denen Knien lag ich gar öffters, das heilioe BildnißUew des Gecreuhigtm vor mir stehende habende, das ich mit un"crwa.t-den Augen ansähe und bittere Thränen dabey vergösse.

In meinem innersten Labàr hatte ich die Heil. Irmàu àmit ihren sieben Lsuöiis oder Freuden, deren jede vorgestellet ge-

westn,