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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen der letztverstorbenen Römischen Käyserin, Eleonora Magdalena Theresia, und der letztverstorbenen Königin in Franckreich, Maria Theresia : worinnen das Leben, Gottesfurcht und hohe Tugenden dieser beyden großen Printzeßinnen ... zu ersehen ...
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und nicht im Feuer, gelegen wäre; worüber sich dann d'e Käyserin kieo°nora von k^snrus ungemein erfteuete. Die garitzeBegebcnheit muste vondem Bischoff zu Wien aufdas fleißigste, und nach geistlicher Gerichts.Ordnung, untersuchet werden, da dann einhelliglich gesprochen ward:Es hätte dieses heilige bisigen Holy, an dem das Gold ge-schmolzen, ohne Wunder nicht mögen erhalten rverdeni L!eo-vor» nahm daher Anlaß eme Versammlung, aus lauter hvchadelichenFraucnzimer bestehende, zu stifften die sich zu einer qantz sonderbaren Ver-ehrung des Heil. Creuhes verbinden musten. Einer jeden Dame wardvon der Käyserin ein güldenes Creutz verehret, so sie auf der Brust tragen,und dieses bekam den Namen eines Stern-Creutzes, von jenem Him-mels-Gestirn, das da gegen den drevßigsten Grad, von der mittägigenHimmels, Höhe gesehen, und von denen Iraliänem, feiner lägur halben,croà, das ist, Creutz-Stern, benamset wird. Das 8ymbàm-es Ordens lautet: äalus SiQloria, Heylund6Iory. Pabst ClemensIX hat den Orden ccm6rmirer und verschiedene Gnaden-Gcniesunaen,sàmt vielen Ablaß, hinzu gefüget. Von dem Bischoff zu Wien ist einbesonderer Bestätigungs-Brief verbanden, der gantze Orden aber vomi.kopv!ào in seinen Käyserl. Schuh genommen worden.

Die Ordens-Frauen haben viele Artlckeh scharff und genau zu ob^Lerviren. Unter andern sind sie gehalten, das OEcium vom Heil.Creutz, und das Rosen - Cräntzlein, von denen fünff Wunden unsersSeligmachers, täglich zu sprechen, auch, alle Tage zum wenigstens eine,Messe zu hören. Vor die verstorbenen Mir-Schwestern beten sie wö-chentlich/einen I^oävra aus demTodten-Oàic, Wann sie von dem Hin-tritt einer Mit-Schwester benachrichtiget, müssen sie bey dem Sterb-Amt, in der Todten-Capelle der Käyserlichen Hof-Kirche erjcheinen,auch vor die Verstorbene, eine jede zwey , Messen lesen lassen. Be-sonders sind sie verbunden sich an denen zweyen Haupt-Festen desHcik.Creutzes, als dessen Erfindung und dessen Erhebung, in der Kir-,che des Käyserl. proLss.Hauses 800«. lew bey der Andacht einzufinden.Die Obrist-Vorsteherin und Schutz-Frau des Ordens ist allemal einePrinheßin aus dem Merdurchlauchngsten Erh-Hause Oesterreich. Der-selben sind zwey Verordnete, und nach vier Rath-Frauens zugesellet,«ufalles gebührend zu dencken, und davor zu sorgen. Vor die Seele-er verstorbenen Stiffterin wird täglich eine Messe gelesen, und niemandW den Orden aufgenommen, so nicht aus einem alten und hohen Adel