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bald hernach an zu reden/ gab dem Dieb, seines bösen Vorhabens we-gen, einen Verweiß, und ermahnete ihn sich eiligst durch die Flucht zuretten; worauf er Beine bekam. Ich aber rüstete jemand von meinenLeuten ,das,durch dasOel,verunsauberte Pflaster wieder zu reinigen.
Am Char -Freytag,oder am Oster- Sonnabend, besuchet«: ich, zuFuß, alle Kirchen und Capellen der Stadt Wien, welche Wahlfarthgemeiniglich sechs Stunden, fast ohne alle Speiß und Tranck gedauret»Meine Verehmng gegen das Heil. Creutz JEsu CHristi, hatte etwasgantz sonderbares in sich , indem ich es, als das vornehmste Werckzeugder menschlichen Erlösung betrachtete. Llsoimra von àvrua , Kaysersksrämsucli m. Gemahlin,hatte einehochadeliche Versammlung desHeil.Creuhes gestifftet, und ich war mit allem Eyfer bemühet, deren Anzahlzu vergrößern, die einverleibten Damer aber mit der Liebe zu dem Heil.Creutz und allen Tugenden,anzufeuren. Besagte Damer werden Creutz-Stern-Ordens-Frauen Zeheissen, und ihr Ursprung ist folgendermaßenbewand:
änno 1668. entstund eine greuliche Feuevs-Brunst mderKäyserl.Burg zu Wien, und viele Käyserl. Zimmer,samt ihren kostbaren kkeublen,wurden sonder Flamme verzehret. Gantz Wien gerieth darüber in dasäusserste Schrecken, unddieKäyserinLleonomwardvondem Feuer der-Massen übereilet, daß sie kaum aus ihrem Schlaff-Zimmer kommen türm-te ; sobald sie aber heraus war, fiel solches ein. Viele ?rstiol- sind da-mals von der Flamme gefressen worden ; und dennoch bedauerte die Käy-serin nichts so sehr, als ein Stücklein vorn Heil. Creutz, das schon langebeydem Hause Oesterreich gewesen. Verschiedene Käyser haben es beyGefahr, und in Feld-Zügen, am Halse getragen, und hernach allemalwieder in dem Kayftrlichm Schatz verwahrlich beygeleget. Mein glor-würdigster l.eopoläu§ vertraute dieses heilige Bißgen Holtz seiner Mutter,die es in einem Käfigen liegen gehabt, und sich gantz Trost-ksß angestellet,als esbey derFeuers-Brunst verlohren gegangen. FünffTage hernachfaheeinKäyserlicherCammer-HerrdenenArbeits'Leuten zu, und wardgewahr, daß sie dasKästlein, welches die Käyserin so sehrbeweinete,auSdem verfallenen Gemäuer heraus, ja recht unterder Asche und denen Koh-len hervorzogen. Es war zum theil verbrannt, und das Crystallen-Glaß,so über das Bißgen Holtz vom Heil. Creutz gezogen gewesen, zerbrochen,das Gold aber,womit es umfasset, gar geschmoltzen,das Stückgen hakigeHoltz hingegen annoch gantz und unversehret, à, als ob es im Masse»,
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