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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen der letztverstorbenen Römischen Käyserin, Eleonora Magdalena Theresia, und der letztverstorbenen Königin in Franckreich, Maria Theresia : worinnen das Leben, Gottesfurcht und hohe Tugenden dieser beyden großen Printzeßinnen ... zu ersehen ...
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niederlegte. Die gewöhnliche Stunde, da ich mich in die Hof-Capelleverfüg ere , hatte bereits geschlagen, und ich kam nichr heraus. Mangab.ern Zeichen, durch wiederholtes Klopften an dieTküre, ich aber er-schien immer nicht. Es erhub sich dannenhero, unter allen Anwesen-den, eine Furcht und ein Wahn, es möchte mir ein kläglicher Zufall be-gegnet seyn. Solches zu erfahren trat eine derer Erh-Hertzoginnen,nicht ohne Zittern,'in das Gemach, erblickte mich auf der Erden liegen-de, meinece es hätte mich erwaS tödtliches gerühret, weshalb sie schrieund um Hülffe ruffeke. Damm erwacheteich, stundeauf, und gien-Ze ganh stillschweigend in die Capelle.

Fast täglich züchtigte ich meinen Leib mit Geisseln, auch, zu gewis-sen Zeiten, mit Kettlein, so lange, als man den Büß-Psalm Allerer«,langsam und bedachtsam, beten mag, dergestalt, daß das häuffigab-fliessmdeunddie Erde befeuchtendes Blut, aufdem Boden starck zu se-hen gewesen. Ich wolte nicht, daß diese Züchtigung ecl riren oder kundwerden svlte, weswegen ich mich gewifter Leinen-Tücher bedienete, dieich unterlegte, und sie hemach einer Nonne zu reinigen gab. Nach mei-nem Todt hat man eine ziemliche Anzahl solcher Tücher, noch gantzblu-lia, samt vielen Geisseln, auch allerley, theils härene, mit schärftenStacheln durchzogene Buß-Gürteln, gefunden, welche letztem ich ent-weder an denen Communion Tagen, oder, wann ich in denen Spitä-lern die Armen bedienete, und auch sonsten öffters, um die Lenden, Ar-me und Füsse gürtete, dergestalt, daß ich, ohne grosse Schmertzen, michweder bewegen noch gehen können. Alle, die es gesehen, sind in dieäusserste Erstaunung darüber gerathen, und das Kästlein hat der jetzigeKäyser, mein allerdurchlauchtigster Sohn, gleich einem unvergleich-lichen Schatz P sich genommen, in der inremion es, als ein stetes Denck-malmutier Frömmigkeitzu verwahren.

Ich liebere ein Bologneser Hündgen, welches artig, kurhweilig,und dermaßen zart gewesen,daß ich es auch mit in die Kirche tragen lassen.Gleichwie aber mein Beicht-Vater erinnerte, wie, es sich gar nicht wohlschickere ,daß dieses Lhieclein mit in die GOttes-Häustr getragen würde :alsgehorchete ich unverzüglich, und rührete das Hündgen gar nicht mehran. Denn die ââen und Neigungen müssen in allen Stücken be-zwungen und besieget werden.

Ich empmkle mich immerfort der Andacht anderer Leute, und giengme sonderlich prächtig gekleidet einher. Jll dem Mttwen-Stand mt-^cxv.Lmr. Er schlug