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der kostbar noch niedlich, Md bestunden vielmals aus Kraut und schlech-ten Gemüssen. Von denen übrigen Käyserl. Speisen hingegen berüh-ren ich nichts. Wann ich in dem Wittwen - Stande mit denen regie-renden Kayserl. Majestäten speisen, oder sie zu Gaste hatte, nahm ichvon gar vielen Speisen auf dem Teller. Damit man auch meynen solte,als ob ich äße, beschäftign ich mich immer mit dem Schneiden; gababer das, was ich geschnitten, meistentheils, unberührt hinweg. Die-se heilige List praäieirn ich 4Z. Jahre beständig, ob sie schon nicht allzulan-ge verborgen bleiben kunnte. Einergleichen k^li^ue bedienen ich michbey meinen vier groben gemeinen Speisen, indem der Rand derer Schüssein jederzeit mit allerhand Pastetgen und Lecker, B'ßlein sezieret war,die aberstetSwieder hinaus kamen,wiesle aufdie Tafel gesetzek worden.Gieng ich schwanger, wurden von mir alle Speisen ungefaltzen gegessen.Ich tranck nichts als Bier, ausser, daß ich die Tafel mit einem einigenGläßgen Neckar-Wein beschlösse; dasaber dergestalt mit Wasser ge-mischet gewesen, daß es fast weder den Geschmack, noch die Farbe ei-niges Weines behielt.
An Fast-Tagen des Abends aß ich eine Wasscr-Suppe, worinnenetliche Brocken schwach Brod lagen; und dunckete ich hernach noch einwenig Brod in das Bier. Des Mittags an denen Fast, Ta-gen, ließ ich mir die Speisen aus dem Kloster derer Carmeliterinnen nachHose bringen, nicht besser, als wie sie in dem Kloster waren, und nichtmchr, als so viel ich essen kunnte. Befand ich mich in dem Kloster, nahmich gar nicht den obersten Platz, sondern vielmals den allerletzten bey derTafel ein, aß auch in dem Kloster selten von einem gantzen Brödlein,sondern die übrigen Brocken oder Stücklein.
In ftmffzehn Jahren bin ich nicht spatzieren gefahren oder gegan-gen , ausser in das so - genannte Paradies - Gärthgen. Meine àk-Lbsràen sahen noch ziemlich prächtig msudüret aus , weil es die regie-renden Käysere so haben wollen. Mein inneres Zimmer aber war bloßund allein mit einem groben schwachen Tuch überzogen.
Befiel mich etwa des Nachmittags ein Schlaff, legte ich mich garnicht aufcin Bette oder Polster-Stuhl, sondern auf die blosse Erde nie-der. Lange Zeit wüste solches niemand, biß es sich endlich auf folgendeWeise offenbahrete:
Ich befand mich nemlich einstmals, mehr als sonsten, durch dasGebet Md Wachen emkräfftet, wannenhery ich mich, auf besagte Art,
nieder