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bens gewesen, kehrte sie alle ihre Zuversicht gegen den Himmel, unver-suchte auch 1619. meinen glorwürdigsten i.eopà-m, sich ihrer anzu-nehmen. Hiernechst verband sie sich, nach dem Beyspiel dergner, samt dem ganhen mnleydenden Kloster, zu einem neuntägkgcnFasten. Nun war der sechste Tag dieser Andacht verhandln, da ge-meldte l-uöovi^. frühe llM4.Uhr, aus dem Schlaff erwachend, mitgrosser Erstürmung vermerckte, daß sie die Glocken-Uhr schlagen, unddie Schwestern im Chor singen hörte, welches sie solange Jahre nichtgehört gehabt. Es bliebe nicht bey dem. Sondern das Gehör kam nochselbigen Tag, so vollkommen, daß sie einen jeden, der auch mit leiscrSkim«me redete, deutlich verstünde. Angleichen verspührte sie, das Wettermochte seyn, so ungestümm als es wolte /weiter nicht die geringste Anfech-tung von Kopff- Schmcrtzen. Diese Wunder-volle Begebenheit .hatdas ganhe Kloster, samt dessen bestellten orclinZíren àclíco. und noch ei,nen darzu gezogenen Mit-Artzt, Namens jsnnero, mit einem Eyd-Schwur gerichtlich bezeuget. 6rsmmonrius aber, Bischoffvon ààsss,des Ertz-Bischoffcn vonkeiàn^o» (loäöjuror^ und bemeldten Klosters Apo-stolischer Oberer, bestätigte mir offenen Uhrkunden, daßdiet-uclovics 3 8.Ivliekà, ihre heiligen Ordens-Regeln fleißig und treulich halte , sie auchjederzeit, eben so, gehalten habe; allen Strengigkeiten und Übungenihres Klosters genau nachlebe, keinen Gemüths-Schwachheiten, Be-trug oder Verführungen jemals untcrworffen; sucvmrà. jederzeit ei-ner wahren unverfälschten Andacht, und, in Erwägung aller Arbeit undBeschwehrniß, eines sehr guten Exempels gewesen seye. Ich nahmdannenhero gleichfalls, in aller meiner Drangsahl und Anliegen, meinenglorwürdigsten l.cspo!6um, zu einem meiner Vorsprechcr und Fürbikterbey GOtt an, und recommenckm ihm alle meine Sachen jederzeit aufdas beste.
Gleich nach dem Todt meines glorwürdigsten b-eopâ . gab ich vol-lends aller weltlichen Freude und Ersetzung gute Nacht, und lag einigund allein dem Gebet samt der Betrachtung himmlischer Dinge ob. Je-doch das Interesse derer Kirchen und Klöster, ingleichen was der Geistlich-keit ins besondere, wie auch denen Armen, dann der Religion, zum Be-sten und Aufnehmen gereichen kunnte, ward von mir noch immer, unterder Regierung des Käyftrs siss-pbi , nach allem Vermögen , sscunssretund unterstützet. Da nun fanden sich etliche aus denen Hofieuten, diemeinem regierenden Sohn vorsteüeten , ovwürde, durch Ausübung so vie-