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beyder Geistlichen armseligen Aufzug, auch wie sie, wider Frost undKälte keine Schuhe an denen Füssen trugen: Diesel? befremdete michüber alle maßen, machte mich auf die Seite ,und zog /weil ich nichts an-ders mitzutheilen hatte,meine eigene Schüchlein aus,die ich einem aus bey-den zu einem Geschencke darreichete; über welche Freygebigkeit die gu-ten' cspucmer, sich derer Thränen kaum enthalten kunten, dergestalt,daß man gar wohl sagen kan, es seye von meiner Kindheit an,dieEr-barmung mit mir aufgewachsen, ja von Meiner Mutter-Leibe hermit mir entsprossen. Die, so um mich gewesen, können nichtsagen, daß sie jemals ein unwahres Wort aus meinem Mundegehöret. Alles , was ich nur von göttlichen Dingen härete oder läse,blieb in meinem Hertz und Gemüthe, wie in einem Wax eingedrucket;bezeugete auch jederzeit grossen Eyfer solches in das Merck zu richten.
Ob nun aber schon, auf diese Weise, leichtlich niemand sich ent-brechen kunnte, mich anders als mit Verwunderung anzusehen ; so weißich doch nickt, was meine Mutter, von meiner Kindheit an, biß zu mei-ner Vermählung, immer an mir auszusetzen fand, welches machte, daßes schiene, als ob ich den wenigsten Theil, unter allem Geschwister, anihrer mütterlichen ââîon haben müsse; und gleichwohl ertrug ich die-ses rauhe i'rzäament mit beständiger Gedultund allem kindlichen kesseä.Noch wenig Tage zuvor, ehe mich der grosse k.eopo>cl zu seiner Gemah-lin erwehlete, hatte ich von meiner Mutter einen hefftigen Sturm aus-zustehen, welches dem Vater sehr zu Hertzen gegangen, insonderheit,da er meine Gedultund Stillschweigen mit seinen Augen ansähe.
Ich ward einstmals von einer Magen-Schwachheit, und Cckelob allen Speisen, angegriffen. Man benennete mir viele Gerüchte,die ich sonst sehr gerne aß, und ich erwehlete deren eines. Dieses nunward mit gantz besondern Fleiß zubereitet und mir vorgetragen. Ichstreckete auch bereits meine Hand begierig darnach aus. Indem aberkam mir in den Sinn, ob es nicht ein Merck grosses Verdienstes seynmöchte, wann ich dergleichen Lüsternkeit dem Herrn aufopfferte und mei-nen ^gpentunvergnüget ließ? Gleich r«tolvirte ich das erstere, und manmuste die Speise unberührt wieder von dannen tragen.
Meine Bedienten und Oometklquen hielt ich gelinde, gestattete auchnicht, daß der Geringe von dem Hohen rauh rraKiret werden dörfste; er-mahnete sie hiernechst eben so zu verfahren, wann sie dereinstens über an-dere zu gebieten haben würden. Manchem habe ich, bey meinem Vater,xxxv.Lmr. Aa durch