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nen gewesen. Du allein , und nichts anders auf der Welt, wärestmeine Freude und Vergnügen, von demjenigen Augenblick an, da ichzu deinem Ehegatten bestimmet ward, und kanntest mir zwar wohl,deinLeibe nach, durch den grimmigen Todt, der ein Feind aller vergnügtenEhen ist, entrissen, dein lebendiges Bildniß hingegen, wie es sich in meinHerhe und Seele gcpraget gehabt, kemesweges ausgelöschet noch getibget werden; sondern dieses bestehet ewiglich.
Indem die Römische Räysenu also ck/hmi-te, näherte sichderselben die Gemahlin Nuclovici ) >v. Rönigsin Frankreich,iàurbesagte RonLgin hörete sehr fleißig auf dasjenige, rvasdie Räyserin sagte, und schloß aus ihrem vi curs, daß sse ei-ne über alle Massen vergnügte Ehe, mit dem glorwürdigstenI^eopolclo, geführet haben müsse, weil nun die Rcnigin in ih-rem Eheband das Widerspiel erfahren, rrat sse vollends zurRömischen Räyserin und redete sse also an:
Ew. Majestät sind demnach vor die glückseligste Prinheßin zu hal-ten , daß Sie bey Dero hohen Stande auch eine vergnügte Ehe geführet.Mir hat der Himmel dieses Vergnügen nicht gegönnet, sondern gesche-hen lassen, daß ich, gleich vielen andern Prmtzeßinnen, einem Gemahlin die Arme gefallen, welcher gerne von verbotenen Früchten gegessen,weshalb ich dann meinen mißvergnügten Stand einer Königin, viel-mals gerne, mit einer im Ehestand vergnügt lebenden Gräfin, vertau-schet hätte.
DLe Kayftxin.
Daß Ew. Majestät Gemahl, i-uäovicus xiv gerne von verbote-nen Früchten gegessen, ist aller Welt bekannt, und die Beweißchümerdessen gehen noch iho zum Theil, aufzweyen Füssen, lebendig in der Weltherum. Allein, wann eine Printzeßin einem solchem lüsternen Gemahlzu Theil wird, muß sie sich mit starcker Gedult rüsten, und sick dieseszum Trost dienen lassen,,daß sie mit vielen andern, wie Ew-Maj. selbsterwebnen, gleiches Verhängniß hat.
Die Königin.
Sind aber Ew. Majestät der Meinung, daß man einen solchen Ge-mahl, der einer an ihn verlobten Printzeßin sein Hertze, oder doch den be-sten