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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... bestehende, in einer Fortsetzung und Vollendung der vorhergehenden 33ten zwischen dem letztverstorbenen Römischen Pabst, Clemens XI. und dem welt-berühmten Pater, Quesnel : worinnen sehr remarquable Discurse, die berühmte Prophezeyung des Irrländischen Erz-Bischoffs Malachiae ... enthalten ...
Entstehung
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wären vier Lose in einen Kelch zu thun, auf dreyen davon nichts, aufdemeine aber das Wort Pabst geschrieben stünde. In einem andernKelchwüsten, aufvier Zettel, derer vier in Vorschlag seyenden Cardinäle Na-men stehen. Ein drey oder vierjähriges unschuldiges Kind mäste sodann,mit der einen Hand, dieNamen derer vier Cardinale, einen nach dem an»dern, mit der andern Hand aber zu gleicher Zeit, allemal ein Löß herausziehen, und derjenige würde Pabst, dessen Name auf dem Zettel, mitdem Löß, worauf das Wort Pabst stehet, zugleich heraus gezogenworden. Es hätte, auf diese Weise, die Wieder - Besetzung des vr-csnren Päbstlichen Stuhls kein so gar imerestirtes Ansehen, wie sie ietzohat, da einem, mehr als zwey drittheile Stimmen, derer wehlenden Car-dinale, àvoristren müssen.

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Euer Vorschlag ließ sich hören, mein guter kater ! allein er stimmetmit dem Sinn derer Cardinäle nicht überein. Awar etliche arme, undin keinem sonderlichen Ansehen stehende, Cardinale, dursten vielleicht da-mit zufrieden seyn ; die meisten dargegen Nein darzu sagen. Warum?Ein jeder heget bey der Päbstlichen Wahl seine besondern Absichten.Dagiebet es Cardinäle,welche an mächtige kmlUen und Cronen--ret sind, folglich trachten einen ihnen gefälligen und 5,vvl-än Pabst aufden Stuhl zu schieben, dergestalt, daß die, so vor den Kayser xortiret, sichbestreben einen gut-Kavserlichen, die, welche Freunde derCrone Franck-reich, einen gut- Franhösisch-gesinneten, unddie, so Spanien geneigt,einen, Spanien, anständigen Pabst, auszumachen. Hiernechst suchetein wehlcnder Cardinal und allemal sein, und seiner Verwandschafft,sekbst-eigenes lutercsts zu befördern, und giebet seine Stimme so leicht-lich keinem, von dem er sich nicht guter Erkänntlichkeit zu getrosten hat-

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Das sind aber lauter Dinge, welche von der Pabsts-Wahl weitentfernet seyn sollen. ZnSumma,ein unparteyisches Löß wäre das Be^ste, und es käme sodann die Wieder-Besetzung des Päbstlichen Stuhlsauch fein Apostolisch heraus. Denn als dieApostel des gefallenen JudäStelle ersetzen molten, schritten sie nicht zum Votiren oder ^nitiniren,son-dern sie beteten und warffen das Löß, und da ward làtlà getroffen.Ware ich eine Person aufder Welt, die geistliche oder weltliche Aemterzu vergeben hätte, wolte ich allemal zwey oder drey tüchtige Lubjeà zu

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