Diese bin ich begierig zu hören.
XI.
Erstlich könnte es sich fügen,daß ein solcher Cardinal durch das Lößauf den Päbstlichen Stuhl geschoben würde, der eben so geschickt darzu,wie der Bock zum Lautcn-Schlagen ; oder aber ein boßhaffter und unge-wissenhaffer Mann, wie etwa der Cardinal âeà seyn wag-
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Tumme,boßhafftenngewisscnhaffre Leute solten gar nicht in demso - genannten Heiligen Lollegio derer Cardinäle anzutreffen seyn. Hät»teSchaber gleichwohl deren einer von solcher Gattung eingefchlichen,würde ihn doch das Löß nicht treffen,wann anders diePabsts-Erhebungein Merck GOttes ist, und dieser allwissende und allgegenwärtige Herr,die virsäroii darüber führte.
XI.
Hernach mag auch das Löß bey der Päbstlichen vlZnität darumnicht statt finden, weil die Ehre, den Päbstlichen Stuhl zu besitzen, heuti-ges Tages denen Jtaliänern alleine vorbehalten ist ; auf solche Weise
aber, wann nemlich darum gcloset werden mäste,auch ein Ausländer denfetten Bissen erschnappen konnte.
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Diese Klaàen , daß die Herren Jtaliäner die Ehre, den Päbstli-chcnStuhlzu besitzen,sich alleine vorbehalten,«, keinen Ausländern mehrdarzu kommen lassen, ist etwas gar ungerechtes und »«löbliches. DieKirche soite von keinen Ausländern wissen, sondern alle vor einheimischhalten, die sich in ihrem Schooß befinden. Mich,und viele andere,wun-dert dannenhero nicht wenig, daß die anderen Christlichen Iàione8,wiez-E-Frantzosen, Teutsche, Spanier,Portugiesen, Pohlen und Ungarn,diese Hudeley derer Jtaüäner mit Gedult ansehen und ertragen können.Jedoch da sie sich nun ihre ungerechte, und in keiner Bulle verordneteAusschließung von dem Päbstlichen Stuhl gefallen lassen; so könntendoch zum wenigsten allemal biß vier JtaliänischeCardinäle,sv daksxskì-
les, i. e. Männer sind, welche tüchtig zur Päbstlichen Würde, erwehlet,und hernach das Löß über diese gezogen werden, damit man sehen könnte,welchen aus ihnen der Himmel zum Pabst haben wolte ? Solches Falls