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Arum begehen doch die Herren Cardinäle dieSchwachheit, und verliessen sich in ein engesLonclave,wann sie einenPabft unter sicherwehlenwollen? sprach der kätcr (Znesnel.ZULleinenti Xl.alsste, genommener Abrede zu Folge, sichauf eine neue Unterredung zusammen fan-
_ den, da sie doch, vermittelst des Losses, gleich in
einer Stunve, 8t. ?erro einen neuen Nachfolger ausmachen und gebenkönnten. Wäre solches nicht klüger gehandelt, als da sie sich auf vieleWochen, bißweilen auf etliche Monate, einsperren lassen, und nichtnur ihre Gesundheit darüber in Gefahr fetzen, sondern sich auch sonst nochvielerlei- i-icoinmoäitäten und Beschwehrlichkeiten unterwerffen.
XI.
Pabst Loeleàus V.der aus einem Einsiedler, ào 1294. nach ei-ner langwierigen Vacanr von r. Jahren und drey Monathen, durch dieAutorität Königs Lkiroli von dlegpoliz und Sicilien, als welcher die mei-sten Stimmen aufseineSeite gebracht, aufden PäbstlichenStuhl erho-ben worden,erkannte die Wahl derer meisten Stimmen vor einen Miß-brauch, trachtete auch, mit Beyflichtung einiger Cardinäle, es dahin zubringen, daß der Pabst künfftig durch das Löß möchte erweblct, und da-durch die langen Ooiàvir,, samt tausend andern llngclegenheiten, geho-ben werden ; hätte auch vielleicht, in seinem Vorhaben glücklich reullwet,wann sich nicht der Cardinal 6actsna dawider gesttzet, der, als ein wohl-verdie nter Mann, bey nechster Gelegenheit, die Stimmen vor sich selbstzusammen zu bringen gedachte,welches auch geschehen. Seit dem aberistnicht mehr daran gedacht worden. Und die Wahrheit zu sagen, soreimet sich das Löß mit der Pabst-Wahl gar nicht; und zwar solches ausvielerlei) Ursachen.
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