ickjy
LSR
tchiK
E
lÄLl
a«ii!
-,«!-
!««»
Ä>
»jit!>«
Wsttil
B»
Tr irrmphlcuchrettden Kriegs-Helms drirrerTheil. /Lr
Stände zu sich/ vermahnte sie/ untereinander einig zu leben/ und demRömischen Kayftr gehorsam zu seyn.
Allein / sein Tod erregte in Siebenbürgen wieder neueUnruh/und machte die alte Strittigkeilen wieder lebendig/ derohalben dieStände zu Clauftnburg eine Zusammenkunfft hielten / und damitmchtetwan/ wann das Land ohn ein Haupt / wieder ein neuer Auf-stand und innerlicher Krieg stchanfpinnen möchten / Sigmund Ra- ^hmfslgrgotzi/ einen gar Friedckebenden Mann/ »6 rempus, zum Fürsten in SigmundSiebenbürgen erwehlten; der aber/ als er das Mißvergnügen des Ragozzi.Ertz-Hertzoglichen Hauses / über seine Wahl / vernommen / die Fürst-licheRegierungm Siebenbürgen sreywlliig abgetrekten/ worauf/an Danckrseine Statt/Gabriel Bathori/ so nicht aus dem Geschlecht der vorn wiev«»ahgm Vathoren/ welche von Sonciiio waren/ sondern von einem viel'altem/erwehlet wurde.
Dieser fieng zwar ziemlich wo! seine Regierung an / allem esdauerte nicht garzweyJahr: dann er thät? dem Ertz-Hertzog Mat-thia alles zu wieder/ der ihndeßhaibm den WallachischenWaywo-den auf den Hals schickte/ der zwar zu erst von ihm verjagt worden/nachmals aber wiedergekehrt / und sich ziemlich an Gabriel wieder ge-rochen ; hieraus fieng Gabriel an ein anderer Nero zu werden/ undübte tausend Rasereyen an denen unfchuldiaea Sachsen aus / bisendlich alles inuMß gegen ihn entbrannte / Btthlen Gabor an demTürkischen Hof um Hülffleistung abmssre/ und mit grosser Mann-schaffi/ von TmEen und Tartarn/ die Rache an den MordthatmGabriel Barhori zu suchen/ in Siebenbürgen einfiel/ da dann dieserBlut«gierige Regent von 50. so ihn ausgepasset/ angesprenget/ er- GabMmordet/ und durch sin Blut so viel Tyranneyen versöhnet wor-Dahondm
' Am dritten Tag nach der grausamen Hinrichtung Gabriels/""^'
benannte SerdarBassa/des Sultans 6ommissarius, Btthlem Ga-bor zu ein.n Fürsten in Siebenbürgen / welches hernach der Tür-kische Kaiser kestattigte- Dieser übte in Ungarn / Schlesien und Behle»Mähren / ziemliche Unruhe aus / und machte dem Haufe Oester«orreich viel zu schaffen / so gar / daß er von denen Ungarn zu emen Ko-uM«nig in Ungarn ernennet worden / dessen er stch idoch / nach getrost Kays»,,senen Vergleich mit Kayftr Ferdinands VemAndcrn/begeben mus-Erd Laa«sen. Endlich erkranckte Fürst Bethlem Gabor an der Wassersucht de«,so sehr/daß er darüber An. 1629. den 15. November/seinen Geistaufgeben muffe. Er hatte ein sehr reiches und herrliches Testamenthinterlaffen/ vermög welches er dem Römischen Kayftr Ferdinands
dem