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5-ffamrnedemÄnbern/ ein schönes Pserd/ mit einem von Edelgesteinen ündP^dekB-chle»lsn gestickten Roß-Zeug gezieret/ samt 42220. Ducaten verschaffetGabors. Ferdinands dem Dritten/ damaligen König zu Hungarn und BZIheim/ ein dergleichen Pferd/ samt 42020. Ducaten. Dem Uir»ckischenKayser gleicher Weiß ein schönes Pserd/ und 42220. Duca-ten. Catharina von Brandenburg / seiner Gemahlin / 100222.Ducaten / 102020. Reichs-Tbaler/ 102000. Gulden / samr dreyenDerrschafften aus ihr Lebtag. Dem Türkischen Kayser bat er desTestaments Elution/ dem Römischen Kayser aber die Wittib undSiebenbürgen anbesohlen.
Nachdem Fürst Bethlen gesiorben/folgte ibm im Regiment dieFürstliche Wittib / Frau Calharina / Marggräfin vom Haus Brar,denburg/ welches sie aber / noch vor Auslauffung desselben Jahrs/auszugeben genöhtiget wurde. Dieser folgte des verstorbenen Für-sten leiblicher Bruder/Gras Stephanus Bcthien : welcher/ehe ererwehlet worden/ weil er der Stande Wahl-Stimmen sich nichtallerdings vertrösten mochte / seinen Tochter-Mann / Gras Davidvon Zolyom / mit seinem Sohn Stcxhano Bethlen / zum GrasGeorg Ragozzi/ nach Ober-Hungarn geschickt/ und denselben dasFürstenthum Siebenbürgen antragen lassen. Indem aber dieser»m Anzug begriffen/ ward er Bethlen unterdessen von den Ständenselbst zum Fürsten erwehlet; dieser aber nun / zu zeigen / wie er aantznicht geneigt/ die Regiments-Bürde aus seine Schuldem zu fassen/stellte es nochmaln der Stände Gutachten anheim/ welchen unter ih-nen beyden ste rechtmässig kiesen und ernennen wollen? Da dann dievkagozzi Wahl aufRagozzi gefallen/ und Bethlen wieder in seinen ehmaligenwi^Fürst Gtand verwiesen worden.
m Slchew Hiermit legte nun Ragozzi die Hand an das Regiments- M
»uesen. und lenckte/ bey stillem Wetter / das Staats-Schiff ziemlichwol; allein die Geld-Gierigkeit nähme ihn bald ein/ daß er derver-wittibten Fürstin die Vestung Mongatsch und Fogarasch entnähme/und dadurch ein unvergnügliches Murmeln erregte; solches vergrös-serte sich / alser denGrasenvonZolyom/ in ewiges Gefängnus setzte/und alle seine Güter einzoge; wormit er sich dannoch nicht vergnüg-te / sondern er fing auch an Gras Peter Bethlen/ des StephansSohn/ unter dem Vorwand einiges Mords/ zu verfolgen / wor-über er den Vatter in Raserey brachte / so daß er dem TurckischenSultan zu seinem Ruckhalter kießte/ und damit diesen bösen Gastselbst in Siebenbürgen einführte; und hiermit wollte die bißheriaeverborgene Flamme ihren AuMuch nehmen / und würde sie ziemlich