f lv Rsm. Rä^strl. Mas. und dero hshen Allurren
Sigmund dj^n Vorschlag / durcheme gelieferte Schlackt/nichtig; so'däßH^L-chsri serFürst/welcher nurSiegens sonst gewohnt war/ nunmehr flüchtigLa/en. den Mucken kehren Musts.
Dock trieb endlich der Unbestand des Siebenbürgischen AdelsViesen flüchtigen Fürsten auf die Wahl/ welchen Key seiner Ankunfftin Siebenbürgen viel Volcks zufiele/ und etliche Städte sich wiederunter seinen Schutz beugten / bis endlich durch abermalige ver-lohrne Schlacht/ er sich eines bessern bedachte/ und dem GeneralBasta / im Namen der Kavftrlichen Majest. vom Land Siebenbür-gen völlig adzutretten/ sich verwilligte/ und also zum andernmalübergäbe'/ auch sich unterJhro RömischeKayserlicheMajch. Gehor-R«W«. sametnzustellen / freywillig erbotte. Wie er dann nach solchen dar-dem «ayftk ausalsobald zu Jhro Römischen Kayfexlichen Majest. auf Prag ge,unSstttdt. / denie Dieselbe zwey fürnehme Herrfchafften/Cvssocopiz undHoffendmg/ saust derostlben stattlichen Einkommen verehrt/und ihmealsodald einraumen lassen. Aüwo er hernach An. ibi z. den L7.Mrtzam Schlag gestorben.
Hierauf legten sich die Kriegs-Wellen / so auf Siebenbürgenloßqebrauser / und verwandelte sich die bischerige Ungetmmme in einefriedliche Sülle. Als nun Herr Basta den S'ebsnburgischen Adelzusammen ruff-n lassen / bat sich selbiger alles Gehorsams und Will-fähriokest gsgm '^hro Römischen KayscrlichmMajest. erbotten. Al-lein solcher gmeVorsatz wahrete nicht gar zu lang: dann weil derKayserliche General und Stadthalter in Siebenbürgen / samt demN bemGeneral Grasen vonBelpiojofa/ die Siebenburger mit ver-schiedenen tonst ungewohnten Beschwehrungen / und sonderlich mitBedrangnus der Religion / sehr erzörml / so gieng alles sehr wun-«iebenbör- dLrlich durcheinander / und fielen die Siebenburger von Ihr Rom.L» fallen Kayserl.Mas. gantzlich ab.
«dermal a». Botschkayische Handel / so sich in Ungarn/ wegen der Re-
ligion/ erreget/ bote denen abtrinnigen Siebenbürgern die Hand/und ward endlich/ nach vielen Treffen / ein Vergleich zwischen MoRömischen Kayftrlichen Majest. und Stephan Botschkay/ getroffen/Notf-j,«» und letzt-qemrldter zum Fürsten in Siebenbürgen/ der Czekler Gra-wikp,Fürst fen und ?Zl3tinus in Ober-Hungarn ernennet. Dessen sich dochin Sieden- Botschkay nicht lang zu erfreuenhatte / indem ihn sein Cantzier/Ca-bürgen. tiM Michael / Gifft beybrachte/ wovon / ob er gleich nicht alsobaldstarb/ dannoch erkranckte/ daß erzuCaschau/ den rz.SeptemberAn. 1607. sterben musie. Kurtz vor seinem Tod forderte er die Land-
Stande