Druckschrift 
Dritter Theil (1688)
Entstehung
Seite
509
Einzelbild herunterladen
 

Tr iumph-leuchtenden Rrr'egs-H elms dritte r Theil. 50^

b^chnöchvorderÄdgesandtenWrederkunfft/eittrn Landtag zuMed»wisch angestellet / allwo er seinem Vettern / den Cardinal AndreasBatthori/ ftinFurstenthum/ mit dem Vorbehalt etlicher Städte Cardimrund Schlosser/ zu feiner Residentz/ übergeben ; welche» auch die And-wsStande alsobald gehuldigt/ der es dann hierauf dem Kayserliche» E^ho«GenrralBaM/ durch einen eigenenCouriernachCaschauzuwissengetban/ mir diesem Bericht / was sein Vetter Sigmund / durch sei.nen Abgesandten tractiren werde / wolle er auch / der Christe, cheikzum besten / fest und steiff halten; er vsrhcffe auch nicht / daß er/ HereBasta/etwas feindseliges wider,hn surnehmes würde.

As nunJhre ^Xom-sche Kayserliche Majest. dieses vernomm«»^hat er die Siebenburgische Boktschafft/ weiln Ihr Fürst gantz wi-der den Vertrag gehandelt/ in Verwahrung nehmen lassen / undhiermit loderte das Kriegs-Fmer in Siebenbürgen auf / da dannder Cardinal Andreas/ als ersähe / daß er denen Kayftrlichen Völ-ckern/ und dem Wallachischm Woywoden/ Michael/ nicht zu wider»stehen mächtig/ die Moldauer und Tartarn/zu seiner Verstarckung/erkieset / und hiemit den Feind/ den sein Vetter Sigmund Batthori/mit so tapffernMuht und viel vergoss nenBlut/ aus dem Land ge,bannet/ wieder eingelocket. Allein die Racks fehlte ihn hrefür denLohnaufseinHaupt/ indem nichtallein derWallachische Waywod/

MiäMl/ Ihrer Römischen Kayserlichen Maiest. rum besten/ diesenAndreamBatthori/ samt seiner Armer / in die Flucht geschlagen/gantz Siebenbürgen in Ksyscrliche Hände geliefert/ da dann endlichdie Kayserlicke dem flüchtigen Fürsten und Cardinal ^lndrean»/ samtsieben/ die mir ihm in der Flucht gewesen / im Geburg angetroffen/alsobaidm nisderqchauen / und desFürsten Kopff auf einer Lantzen W'rder;dem Michael / Wavwoden / nach Siebenburgisch - Weissenburggebracht / welcher den ernstlichen Befehl gethan / den todten Kör-per herbcy zu bringen und zur Erden bestatten zu lassen.

SigmundBattbori hat sich über dieses seines Vettern jämmer-lichen Tod nicht wenig bekümmert / und derowegen alsobald mitzwölffseiner besten Pferde/Kleinodien UndWagen/nachPolenzumGrosi-Ccmtzier, allda Hülffe wider den Wavwoden zu suchen / sichbeqeben wollen. Es ist aber damals ein Feuer ausgekommen / da-durch zwcen seiner Wagen / samt etlichen Rossen und andern Sa»chrn/verbronnen und verzehret worden. Jedarmoch hengte er end-lich von Polen/ Cosaekm/ Moldauern und Tartarn ein ziemlichesEvrvv an sich / Willens mit Gewalt in ftm ehmaliges Furskenthumeimubringen/ allein die Kayserliche und Michael Waywod machten

Sss m dreftn