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ser den Frieden / nebst Erlassung des Tributs / undZueignmwHMoldau und Wallachey/ anrragen lassen/ hat er jedoch solches «us.geschlagen / und dardurch sich bey denen Türcken und an Siebenbür.gen grantzenden Landern kormiäabel gemacht.
Bis endlich im 1598. Jahr sich im Fürstenthum Siebenbürgentzine wunderliche Veränderung jugetragen/ welche die Mutter einerUneinigkeit und Zwiespalt zwischen Kayser Rudolph undFürstSig-mund geworden / so mit Folge der Zeit schädliche Kinder/ als Land,und Leut-Verderdung / und einen blutigen KriH zur Welt gebracht.Dann/ nachdem gemeldter Fürst nunmehr rin stilles Leben sichrenwollte/ bat er sich bedacht/mit demKayser einen Vergleich zu wes-sen/ weßwegen er demselben sein Fürstenthum Siebenbürgen/samtder Wallachen und Moldau/ gegen Übergebungzweyer andernFür-üentyümer in Schlesien / als Opeln und Ratibor/ abzutretten/und zuübergeben angebotten.
Dieses des Fürsten Anerbieten ließ sich KapserRudolph wo! ge.fallen / und ward alles in bester Form vollzogen; ist alsoFürstSig.mund bald hernach mit r 20. zu Roß/ nebst unzehiichen Gutvon Weis,senburg abgereistt/ und glücklich im Iunio zu Opeln und Ranborangelanget. Diese Fürstenthümer aber haben ihm / gegen seinemLand zu rechnen/ gar nickt gefallen wollen; weßwegen er sich baldhieraufgegen dem Möm. Kayser zu beklagen angesangm/und an IhmeinE chreiben abgehen laffen.Daraufhat er sich in Mönchs-Kleidern/mit zweyen Gefehlten / aus diesem Land in Polen begeben/ und vondar ist er wieder in Siebenbürgen gezogen/ und ihm die Siedenbür.gische Städte aufs neue huldigm lasten/ welche auch alle sich willighierzu erklärt / nur Groß - Waradem wollte dem Kavsrr getreuverbleiben / und von dem schon einmal geleisteten Eyd nicht ab.weichen.
Als nun Fürst Sigmund diß sein Vorhaben dem Kayser »n eunem Schreiben zu wissen gechan / ward er damit übel zu ftieden / ließdannenhero desFürstenfürnehmsieWägenmitbaaremGeld/Silber.geschmcid und Kleinodien beladen/ bev Tockay / in Arrest nehmen;Fürst Sigmund aber bekam dagegen etliche KayserlicheComissarienm Verstrickung / und ließ sie nicht eher ledig/ bis ihm seine aufge-haltneGüterundDiermwiederverabfolget worben. WorausAn.-s9y. dasUnwesen und Kriegs-Unruh/ nach so langem Stillseyn/wieder zu erthömn begunte. Dann/ obwolFürst Sigmund Bathort/durch seine abgesandre Bottschafft / einen neuen friedlichen Vergleichbey Mo Kspserlichen Ma/est. suchen und begehren lassen / hat er
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