i'»
Solymann
erobert
Stu!;lwejs<
ftnburg.
462 Röm. Ra^serl. Mas, und Der- hshen Alliieren
Etlchlweif-senbmg sollMW er-obert wer«den.
Im Jahr Christi 1540. nahm diesen Ort des Kaysecs Ferdinan,dil. Feld-Marschall/Leonhard von Fels ein; im folgenden ir^z.Jahr aber/ hat Kayser Solymann sein Lager bey dem nächsten grosssen See Bostons geschlagen; Die Belagerten haben zu ihren Scha-den die obgedachte Vorstädte nicht abgebrochen/sondern denGebauenzum besten befestigt; daherals dieTürcken die Vorstädte emgenem,men/ sie auch die Stadt selbst mit Aecord / der den Soldaten gehaltenworden / den 4ten Septrmbr. erobert haben. Der Obrist und Csm<mendant der Stadt/ Georg Varcoci/ein Schlesier/ in derVorstadt/ist/ als das Stadt-Thor nicht offen/ von denen Turcken übereilt/umge«bracht/und ihn das Haupt und rechte Hand/daran viel göldneRingegesteckt/ sodie Türckensonsiennicht herab ziehen konnten/abgchauenworden ; welches auch dem Francisco Lapoleajo von denen Türckenbegegnet»
Im Jahr 1565. hatte Herr Gras Eck von Salm/ObristerzuRaab/einen Anschlag aufdieses Stuhlweiffenburg gemacht/ sintemaler mit dem Richter daselbst / weicher ihm sein Weib und Kind zumPfand gegeben/ einen heimlichen Verstand hatte/also daß er zu derZeit/ die er den Grafen benennet/ mit den Würgern daselbst/welche derTürckischen Herrschafft numnehro überdrüssig waren / das Geschützvon den Wallen absuhren/ und was noch himerstellig / weil wenigKriegs-Volck darinnen/vernageln wollte / hergegen sollte gemeldterGras von Salm zu früher Tages-Zeit mit seinen Kriegs-Volcki daman pflegt das Vieh bey dem Tdor-öfnen auszutreiben / die Thor ein,nehmen/ alsdann wollte er nnt denen Bürgern die Besatzung derTür-cken in der Stadt überfallen und hinrichten/ und also Jhro Röm.Kay,ferl. Masest. die Stadt einhändigen.
Auf solchen/ des Richters zuStuhlweissenburg mit wolernenntenHerrn Grafen von Salm/gemachten Schluß und Verbimdnuß/zogeGras von Salm den 12. Octobr. mir seinen untergebenen Kriegs,Volck auf Stuhlweiffenburg zu / und wollte solchen AnschlaglinSWerck richten; als aber die Türckischen Gesandten indessen bey demKavser Maximiliane erschienen/rmd ihme für gewiß den Frieden ein,gebildet hatten / hat ihre Mas. den Grafen von Salm / als erdreyMeil nahend der Stadt gekommen/ durch einen eilendenCourier nachRaab abgesorderr/ mit den vermelden/daß man nun von Frieden Han,delte/ welches ihn dann von seinen Anschlag abgehalten / daß er wiederzurücke gezogen» Da nun der Richter von Stuhlweiffenburg merck,le/ daß sein Mit den Grafen gemachter Anschlag nicht forrqienge/mach-teer sich flüchtig nach Palotta. Hergegen liessev die Turcke»/ als
>