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Dritter Theil (1688)
Entstehung
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463
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mnwlches verkundschaffrek ward / 40. Bürger - so solchen Anschlagmachen heissen/ darunter doch etliche unschuldig waren/ sviessen.

Ao. l f66. als Kayser Maximilian vor Raab lag/umzingelten Obrilkcr lttviel looo.Turcken Sluhlweissenburg/und geschahen hiw und wied.r Stuhlweis,viel Scharmützel/ um welche Zeit auch Mahomet Beeg/ so Obrister in ßnburgStublweissenburg war/ gefangen worden: dann derThuri Georg/ so sefawbald er unter den «LcharmützelgedachtenMahomet/als einenSultani-^"'schenObristen/erbiicket/(weil er ihn in der Belagerung Palotta kennenlernen) eilte er chm nach/ setzte mitten unter die Feinde / und so ernstlich/daß er ausd as anders Roß käme/ und ließe von ihm nicht ab / biß er ihnergricffe/ gefangen nähme/und dem Kapser Maximiliane persönlichüberantwortete/welcher ihn dagegen alsobald mit einer göldnen Ket,ten beschenckte/und zum Ritter schluge/seine an Tag gelegkeTreu hier-durch zu belohnen.

Man gade für/ daß gemeldter Mahomet i asooo. Gulden vordieRantzion dem Kapser Maximilians angebotten/ allein Jhro Mas.hat ihn verwahrlich und wo! gehalten/ und gen Wien geschicket. Die-ser soll sich/(nach Aufsagung einesSvaniers) an des Türckischen Kay-sers Hsi/tollkühnerWeiß haben vernehmen laßen / daß er der jenigeseyn wollte/der denRomischenKayser bezwingen werdc.Allein dieFoigeder Zeit legte seinen eitlen Wahn in die Asche/und lieferte diesen Ehr-süchtigen Gern-Bezwinger in die Hand des Unbezwungsnen.

Im Jahr 159 z. ruckte Ferdinand Grafvon Hardeck/ samt den Abermalig«Grafen von Zrin/Herrn Nlclas Palphi und Nadssii/ HusarPetern/ A'dimsund auderer Hauptleute Kriegs-Macht den i8.Ockobr.fürStuhl-^^tveiffenburg/ und kam unter einen Nebel daselbst unvsrmerckt an/lißdas vor der Stadt befindliche Vieh/alsobald wegtteiben/und ercheil-te Husar PeternBefeh!/ die eine Vorstadt zurMitternacht anzugreistfen/so wollte er / Gras zu Hardeck/aufder andern Seiten auch einZeichen geben/und zugleich mit Stürmen angreiffen/ damit die Tür-üen nicht wüsten/ wo sie hinaus/ oder welchen Ort sie zulauffen sollten;also ward die Vorstadt zugleich gestürmet/ erobert undgantz ausge-plündert.

Des andern Tags versuchten sie auch ihr Heil an der rechtenStadt/ konnten aber doch wenig ausrichten. Ais nun der Graf ver-merke/daß die Vestung und Stadt / ohne langwüriqe Belagerungnicht zugewinnen/rüstete er sich wieder zum Abzug. Indem hatte der

Baffa von Ofen / samt andern/ in schneller Eil ihr Volrk zusamm ge,bracht/ und käme denen Belagerten zu Stuhlweifstnburg mit derEnt,sttzung entgegen. Aber der Gras samt seinen Mitgehülffen / dem

Herrn